Ich muss euch mal was sagen

Mann, ich hätte schon viel früher damit rausrücken können. Ich hätte euch gerne noch viel mehr an meinem Weg teilhaben lassen, aber alles in mir, alles in meinem Kopf war für mich selbst noch so unklar, dass ich mich nie getraut habe es in Worte zu fassen. Ich zeige gern Schwäche, aber das hier ist ein anderes Kaliber. Ich möchte euch heute erzählen, warum ich (mal wieder) seit einem Monat keinen Post online gebracht habe.

Die Antwort ist simpel: Ich habe keine Zeit mehr dafür. Aber wie kann das sein, wenn es doch mal eine Zeit gab, in der ich bis zu sechs mal die Woche einen Post online brachte? Wieso hatte ich damals so viel Zeit und heute nicht mehr? Auch diese Antwort ist simpel – aber sie tut weh. Mir tut sie weh.

Mein Blog war mein Beruf. Ich habe jeden Tag der Woche Zeit investiert, denn so macht man es nunmal im Leben. Mit der Sache, mit der du deinen Unterhalt verdienst, verbringst du die meiste Zeit deines Lebens. Es hat mir viel Freude bereitet, aber je älter ich wurde, je mehr ich mein Leben, diese Welt und diese Gesellschaft in Frage stellte, um so weniger Freude fand ich an dem, was ich hier eigentlich tue. Ein ganzes Jahr hat es also gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass es nun wirklich vorbei ist. Der Blog als Beruf, als Haupteinnahmequelle, ist vorbei. Ich verdiene seit Monaten kaum Geld mehr damit. 

 

 

Wenn du kein Geld mehr verdienst, sinkt dein Selbstwert.

 

Wie schrecklich ist diese Welt, dass sie uns glauben lässt, unser Selbstwert steige und sinke mit der Zahl auf unserem Konto? Geht es euch nicht manchmal genau so? Wie fühlst du dich, wenn du pleite bist? Fühlst du dich nicht klein, bedeutungslos, als wärst du niemand, der es zu „etwas gebracht“ hat? Wie fühlst du dich, wenn du andere ansiehst, die es in deinen Augen „geschafft“ haben? Sind sie nicht Lichtgestalten für dich, Menschen, zu denen du aufsiehst, gibst du eben diesen Menschen nicht unterbewusst einen größeren Wert als dir selbst? Wahrscheinlich tust du das. Jeder tut das. Genau so wie ich.

Mittlerweile weiß ich aber, dass ich mich bewusst für diesen Weg entschieden habe. Es begann alles damit, dass ich mich nicht damit abfinden konnte, mir einfach mal ein paar Follower zu kaufen.[/one_half]

Erinnert ihr euch? Schon damals fühlte ich mich deshalb wie ein Versager. Weil mein Konto leer war. („I’m a loser Baby – Part 1„). Ich wusste, dass ich mit meinem einfachen, unfrisierten, echten „Ich“ in der Bloggerwelt nicht bestehen würde. Und schon damals war ich nicht in der Lage einen so großen Schritt entgegengesetzt zu dem, was mein Herz wirklich will, zu tun. Ich konnte mir einfach keine Follower kaufen. Und ich hatte es satt mich als etwas hinzustellen, was ich eigentlich nicht bin (Part 2). Und dank euch und all euren wunderbaren Kommentare wusste ich, dass es richtig war. Wenn das Bloggen mein Weg sein sollte, dann nur, wenn ich ich selbst sein kann (Part 3).

 

 

Mir selbst treu zu bleiben bedeutete aber noch weit mehr.

 

Noch so viel mehr als ich damals wusste. Noch immer mag ich es, mich in Schale zu schmeissen, mich mit Kleidung jeden Tag neu anzumalen. Für mich ist genau das auch ein Ausdruck meiner Selbst. Allerdings merkte ich schnell, dass es niemals um die Marke ging, die ich am Körper trug. Es ging einzig und allein um die Dinge, die mir gefallen. Über das letzte Jahr hinweg habe ich so gut wie alles verkauft, was mir meiner Meinung nach eigentlich gar nicht gefiel. Und da waren so gut wie alle Designer-Teile dabei, die ich über die Jahre im Kleiderschrank angehäuft hatte.[/one_half]

[one_half_last]Und dann beschloss ich, kein Leder mehr zu kaufen. Auch für den Schritt zum Veganismus habe ich ewig gebraucht, denn auch hier wusste ich, was das für mich und meinen Blog bedeuten würde: Keine Kooperationen mehr mit großen Schuh- und Taschenmarken. Trotzdem aber hatte ich irgendwie Hoffnung. Ich hatte die Hoffnung, dass ich auch Marken finden könnte, die ich vertreten kann, und das tat ich – nur leider hat kaum ein Unternehmen, das fair oder vegan oder nachhaltig produziert, genug Budget, um für Werbung zahlen zu können. Vielleicht gibt es sie, ja, aber ich habe momentan schlichtweg nicht genug Zeit, mich in dieses Thema so schnell reinzufuchsen, dass es nächsten Monat wieder klappt. Vielleicht funktioniert es irgendwann wieder – aber momentan geht es einfach nicht.

 

Ich bin den einzigen Weg gegangen, der sich für mich richtig angefühlt hat. Ich weiß, was ich will und was ich nicht will. Ich möchte euch nicht mit Affiliate-Links zubomben und euch zum Kaufen von Lederwaren anregen – ich will euch nichtmal mehr zum Kauf von billig und nicht nachhaltig produzierten Klamotten anregen. Ich will nicht, dass sich irgendjemand auf der Welt wegen mir ein Kosmetikprodukt kauft, für welches Tiere gequält worden oder sogar gestorben sind. Was bleibt mir also noch? Affiliate und Sponsored Posts waren das, womit ich hier meine Brötchen verdient habe.

Keine Affiliate Links, keine Sponsored Posts, keine Brötchen.
So einfach ist das.

Am Liebsten würde ich nur noch auf Flohmärkte gehen, meine Kleidung second hand kaufen und euch wenn dann nur zu eben dieser Art des Konsums anregen.

Ich möchte euch die vegane Lebensweise näher bringen, euch erzählen, wie gut mir dieser Schritt getan hat (körperlich wie auch seelisch). Ich möchte euch erzählen, wieso Menstruationstassen prima sind, wieso ich die Pille abgesetzt habe und euch mit wunderbaren Rezepten versorgen. Ich möchte zeigen, wie man Müll vermeidet, wie man hier und da Geld sparen kann, das Meditations-Thema weiterführen und erzählen, wie jeder von euch dafür sorgen kann, dass unsere Welt noch ein bisschen länger so wunderbar Grün und schön bleibt. Im Prinzip möchte ich alles nur noch mit Liebe machen, aber für mich heißt das, dass ich mich in dieser Gesellschaft und vor allem der Bloggerwelt nur schwer zurecht finde.
Oder, wie Linda & Caro es so wunderbar in ihrem letzten Post geschrieben haben: „Wir haben uns so sehr aus dem bezahlten Markt heraus gezogen, so sehr limitiert, was wir annehmen, so sehr an die Maxime der Authentizität geklammert, dass wir nun einen gewissen Preis dafür zahlen müssen.“

 

toskana

 

Ich weiß nicht, ob ihr verstehen könnt, wie schmerzhaft dieser Weg für mich war und immer noch ist. Obwohl ich weiß, dass ich das richtige tue, versinke ich trotzdem immer wieder in Selbstzweifel. Ein leeres Konto bedeutet doch, ich habe es zu nichts gebracht. Eine geringe Follower- und Leserzahl bedeutet doch, dass es niemanden interessiert, was ich zu sagen habe. Dieser Blog hier hat mir mehr Freude bereitet als alles andere – wohl auch, weil ich mich ein Stück weit mit ihm identifiziere, weil ich ein bisschen an Selbstwert aus euren Kommentaren ziehe (auch das zuzugeben fällt schwer).

Ich bin gerade erst dabei, mich zu sortieren. Ich wünschte ich könnte über all die Dinge schreiben, die mir auf dem Herzen liegen, diesen Blog hier genau so führen wie ich will – aber durch die Tatsache, dass ich nunmal dazu gezwungen bin meine Miete zu zahlen, muss ich ihn hinten anstellen. Ich kann die meiste Zeit meines Lebens nun nicht mehr in diesen Blog stecken. Mir bleibt nur noch ein winziger Bruchteil an Zeit übrig für all das hier, so schwer es mir fällt, so weh es mir tut. Ich bin mir sicher, dass ich so viele für euch interessante Dinge zu erzählen hätte – aber all das muss nun länger auf sich warten lassen. Ich zahle momentan den Preis der Authentizität. Aber scheisse nochmal, könnte ich die Zeit zurück drehen, ich würde n i c h t s anders machen.

Ich weiß heute, dass ich kein Versager bin, nur weil ich es nicht „geschafft“ habe auf Dauer meinen Lebensunterhalt mit meiner Selbstständigkeit zu verdienen. Ich habe alles dafür getan, was in meiner Macht steht.
Es ist manchmal unendlich anstrengend, sich gegen alles zu stellen. Ich habe immer wieder Momente, in denen ich mir wünsche, ich könnte einfach so weiter machen wie damals, irgendwie „normal“ sein und nicht jeden Schritt, den ich gehe, in hunderttausend Fragen zu stellen. Es wäre doch so viel einfacher.

Aber würde ich das tun, würde ich niemals auf das hören, was in mir vorgeht, ich würde in ein paar Jahren wahrscheinlich an einem Herzinfakt sterben. Es ist mir einfach nicht mehr möglich. Wenn ich auch nur ein einziges mal etwas tue, was gegen mein Herz geht, tut es mir körperlich so weh, dass ich mich nicht mehr bewegen kann. Dass ich die Welt nun mit anderen Augen sehe als noch vor ein paar Jahren hat seine Licht- und Schattenseiten. Noch niemals bin ich so oft so sehr verzweifelt… aber noch niemals habe ich mich selbst und diese Welt mehr geliebt als jetzt. Es ist ein schwieriger Prozess, in dem ich mich befinde, aber irgendwie weiß ich, dass am Ende alles gut wird.

 


 

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Dieser Blog hier soll so weit wie möglich unabhängig von Marken,
Sponsored Posts und Affiliate-Links sein.
Deshalb gibt es diesen Button hier –
damit ich weiterhin meine Zeit in Posts wie diese investieren kann.
Mehr dazu erfährst du hier! <3

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  1. Antworten

    Marie

    30. Oktober 2016

    Ich mag das.

  2. Antworten

    Nathalie

    30. Oktober 2016

    Ich lese deinen Blog bestimmt schon seit 7-8 Jahren und ich bin so begeistert von dir! Du inspirierst mich immer wieder. Ich esse seit kurzem kein Fleisch mehr und genau deine Beiträge haben mich darin bekräftigt. Ich denke sogar schon an den nächsten Schritt und will langfristig auch vegan werden.
    Dein Blog hat so einen Wandel in die absolut beste Richtung gemacht! Aber das weißt du ja selbst! :-) Ich hab hier noch nie etwas kommentiert, aber diesmal muss ich loswerden, dass dein Blog eine Bereicherung ist! Danke dafür! ❤️

    PS: ich rutsche gleich auf meiner eigenen Schleimspur aus, aber das musste mal raus :D

  3. Antworten

    Julia

    30. Oktober 2016

    Wow, was für ein ehrlicher, bewegender Post!

    Mein letzter Post dreht sich im ein ähnliches Thema, zwar nicht in deinem Ausmaß, da ich mit meinem Blog nie Geld verdient habe und das auch nicht mein Ziel ist. Trotzdem habe ich auch mir in letzter Zeit oft Gedanken über das Thema Blog und wohin damit, was ich zeigen und erreichen will gemacht und meinen Standpunkt veröffentlicht.

    Ich wünsche Dir die Kraft und den Willen deinen Weg beizubehalten!

    Liebst Julia

  4. Antworten

    Kathy

    30. Oktober 2016

    Liebe Angeka

  5. Antworten

    Kato

    30. Oktober 2016

    Liebe Angela, vielleicht wäre eine Unterstützung deiner LeserInnen via Patreon etwas für dich, um Unabhängigkeit von Sponsored Posts und Co zu erlangen? Ich fände es sehr schade, wenn die wenigen authentischen Bloggerinnen (wie du, Linda und Caro) sich aus der Blogosphäre zurückziehen würden. Liebe Grüße

  6. Antworten

    Inga

    30. Oktober 2016

    Liebe Angela,
    ich lese Deinen Blog, genau wie den von Linda und Caro, schon sehr lange und muss ehrlich sagen, dass es mich nachdenklich macht, wie sich diese ganze „Bloggerwelt“ entwickelt. Auf der einen Seite boomen die „Influencer“, die scheinbar in erster Linie nur Instagram nutzen, und auf der anderen Seite bleiben einige wirklich interessante Persönlichkeiten abseits des Mainstreams auf der Strecke. Man kommt ja nicht umher sich zu fragen, inwiefern das nicht auch unsere Gesellschaft widerspiegelt.
    Du hast so viel auf dem Kasten. Du gehörst eben nicht zu denen, die sich von großen Marken einkleiden lassen, fotgrafiert werden und dann fünf Zeilen dazu schreiben. Du hast Schreibtalent, ganz schön was im Köpfchen und nutzt es vor allem auch, um mal abseits der gesellschaftlichen Norm zu denken. Und scheinbar muss man in dieser Branche dafür einen ziemlich hohen Preis zahlen. Ich hab mir in den letzten Jahren angewöhnt Menschen generell möglichst nicht mehr danach einzuschätzen, was sie beruflich tun – unabhängig ob es dafür Geld gibt oder nicht. Natürlich identifiziere ich mich zum Teil über mein Studium und meine Jobs, aber es macht noch lange nicht mich als Ganzes aus. Wieso sollte das bei meinem Gegenüber anders sein? Meistens versuche ich deshalb die Standardfrage „was machst du so?“ zu Beginn zu vermeiden und lieber die Person kennenzulernen.
    Ich werde Deinem Blog jedenfalls reu bleiben -selbst wenn Du nur sporadisch posten kannst- und hoffe, dass Du einen Weg findest ihn als Medium zu nutzen um über das zu Schreiben, was Dir wirklich am Herzen liegt!

  7. Antworten

    Sandra

    30. Oktober 2016

    Liebe Angela, weißt du warum dein Selbstwert nichts mit dem Geld auf deinem Konto zu tun hat? Weil dir das Schnurren von Cherry und der tiefe Blick in die Augen einer Kuh viel mehr geben, als es 100 EUR oder sie neue Marc Jacobs je könnten. Du bist anders, du bist speziell und damit bist du besonders besonders. Gäbe es mehr Menschen wie dich, wäre die Welt ein schönerer Ort. Es gibt Menschen wie dich (ich zähle mich dazu), aber man trifft sie nicht an jeder Ecke und so fühlt man sich häufig fehl am Platz. Aber du bist gut so! Genau und exakt SO!

  8. Antworten

    Michaela

    30. Oktober 2016

    Das zu lesen, macht mich einerseits traurig. Sehr traurig. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, die seit Jahren deinen Blog liest und irgendwie hat man das Gefühl, man liest die Gedanken einer Freundin. Man ist ein Teil davon, und das ist schön. Es finde es sehr schade, nun nicht mehr so oft ein Teil davon sein zu können, habe ich doch so oft ähnliche Gedanken, mit denen ich mich identifizieren kann.
    Andererseits freut es mich, dass du dich so weiterentwickelt hast; dass du deine Prioritäten anders setzt und nun eben die „Konsequenzen“ daraus ziehst. Dieses Verhalten ist sehr erwachsen und hört sich auch richtig an. Ich finde es schön, dass du deinen Weg gehst. Und ich hoffe, hier ab und an mal wieder was von dir zu lesen. :)

  9. Antworten

    Sophia

    30. Oktober 2016

    Was für ein schöner und ehrlicher Post!
    Ich liebe Deine Veränderung hin zu einem bewusterem, nachhaltigerem Leben, auch, weil ich diesen Weg selbst seit ein paar Jahren gehe und es mich unheimlich gefreut hat, dass Du diesen für Dich entdeckt hast .
    Zwar folge ich Deinem Blog auch schon viele Jahre, aber nur auf die Sonntagsposts habe ich mich immer richtig gefreut, den Rest empfand ich (wenn auch eher unbewusst, da ich ja trotzdem alles gelesen habe) eher als nettes ‚Geplänkel‘, da ich selbst nie so krass in dem Mode-Ding drinsteckte. Aber seit einem knappen Jahr freue ich mich unheimlich über jeden einzelnen Post (ja, sogar die, die sich vorrangig um Kleidung handeln :D), da alles so inspirierend und wundervoll zu lesen ist!
    Es ist so wertvoll, welche Werte Du vermitteln und auf welche Themen Du aufmerksam machen möchtest, dass ich nur hoffen kann, dass Deine (Selbst)Zweifel sich ganz schnell in einen Haufen Luft auflösen.
    „Es wäre doch so viel einfacher.“ Natürlich wäre es das, aber man muss sich letztendendes zwischen dem einfachen und richtigen Weg entscheiden, wie auch Dumbledore es schon gesagt hat. ;) Ich bin sicher, dass der ‚richtige‘ Weg (ist eigentlich ja nicht objektiv festlegbar, Nachhaltigkeit etc gehören aber zumindest für mich dazu) am Ende unheimlich viel Glück und Zufriedenheit für Dich bringt und bringen wird.
    Alles Liebe! <3

    • Antworten

      Jana

      30. Oktober 2016

      Da kann ich nur voll und ganz zustimmen!

  10. Antworten

    Ani

    30. Oktober 2016

    So so mutig von dir, Angela. Es tut mir sehr leid, dass du dein Herzens Projekt aus diesen Gründen an den Nagel hängen musst. Weil du du selbst bist, weil du deinen Werten treu bleibst, weil du authentisch bist. Das ist unglaublich traurig und echt bedenklich. Ich stelle im Moment so vieles in unserer Gesellschaft in Frage und das hier geht genau in diese Richtung. Dass du diesen Schritt gehst, weil du zu dir stehst, obwohl es dir so weh tut ist so stark! Ich würde mir wünschen, es gäbe mehr Menschen mit so viel Stärke und Bewusstsein. Deine Entscheidung wird sich auszahlen – auf anderem Weg.
    An dir ist nichts falsch – an dir ist vieles so richtig dass sich andere eine dicke Scheibe abschneiden sollten.
    Alles wird gut werden.
    Deine Ani

  11. Antworten

    Rebecca

    31. Oktober 2016

    Hallo Angela, ich find es so schön, dass du uns teilhaben lässt, an deinem Wandel, an deinen Gedanken. Ich find es wahnsinnig schade, dass man an so ehrlichen Dingen kein oder kaum Geld verdient und somit nicht hauptberuflich bloggen kann. Allerdings erinnert mich das an die Anfangszeit der Blogs, wo jeder noch das gebloggt hat, was einem wichtig war und nicht hundertmal das selbe, weil eine Marke gut bezahlt. Und ich merke einen Wandel in unserer Gesellschaft, hin zum bewussteren Leben, irgendwie auch wieder zur Ehrlichkeit, nachdem dieses „Social Media“ – Theaterstück langsam Ausmaße annimmt, die uns mehr schaden, als Freude zu bereiten. Ja, ich liebe schöne Fotos, Inspiration zum Thema Mode, Reisefotos und alles, was schön ist – aber nicht zu jedem Preis. Und was mir am meisten zu schaffen machte, so dass ich so gut wie aufgehört habe, Blogs zu lesen, war diese irre Fülle an Content. Jeden Tag 200, 300 Posts lesen schafft doch niemand. Es gab jedoch so viele super interessante Blogs, dass ich immer fast verzweifelt bin, weil ich nie alles lesen konnte. Oder schon ewig brauchte, die vielen „doppelten“ Posts herauszufiltern.
    Ich freue mich also über seltenere, authentische Posts viel mehr, auch wenn ich, wie gesagt, total schade finde, dass man davon nicht leben kann…

    Liebe Grüße, Rebecca

  12. Antworten

    Kerstin

    31. Oktober 2016

    Liebe Angela,

    ich habe einen typischen 9-to-5-Job, ein festes Gehalt, habe studiert und hasse meinen Job.
    Er ist absolut vernünftig aber jeden Montag denke ich: Scheiße, jetzt ist Montag.
    Ich habe ein tolles Privatleben und ich liebe die Wochenenden und ich hab sogar nette Kollegen aber mein Job passt nicht zu mir und deshalb werde ich ihn wohl nie mögen. Ich kann ihn allerdings auch nicht einfach aufgeben, aus Angst, das zu bereuen. Ich muss meine Miete und meinen Lebensunterhalt bezahlen und für die Zukunft vorsorgen.
    Jemand, der kein Geld auf dem Konto hat, ist für mich kein Versager. Jemand, der seiner Leidenschaft folgt und sich von seinem Herzen lenken lässt und deshalb immer mal wieder pleite ist, ist für mich eine Lichtgestalt. Ich würde gerne alles hinschmeißen und mich einfach mal trauen, unvernünftig zu sein und zu sehen, wo der Weg mich hinführt aber davor bin ich zu feige.
    Geld macht nicht glücklich, Geld macht nur vieles einfacher. Am Ende zählt, dass man tut, was man liebt. Ich bin mir sicher, dass dein Weg der richtige ist, auch wenn er dir momentan sehr viel abverlangt. Dass du irgendwann wieder Erfolg damit haben wirst, wenn auch auf andere Weise, als du es ursprünglich geplant hast. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und lass dich bitte nicht beirren oder verbiegen.

    Alles Liebe,
    Kerstin

  13. Antworten

    Josi

    31. Oktober 2016

    Liebe Angela,

    ich liebe deinen Blog, genauso wie den von Linda und Caro und werde beiden treu bleiben, auch wenn nur selten Posts kommen <3

    Ganz liebe Grüße, Josi

  14. Antworten

    Pascale

    31. Oktober 2016

    Vielen, vielen Dank für diesen Post. Ich verstehe dich so gut, dieser Drang das was einem beschäftigt loszuwerden ohne die Gedanken genügend sortiert zu haben oder gar die Zeit dafür zu finden. Danke auch für den folgenden Satz: „Ich habe immer wieder Momente, in denen ich mir wünsche, ich könnte einfach so weiter machen wie damals, irgendwie „normal“ sein und nicht jeden Schritt, den ich gehe, in hunderttausend Fragen zu stellen.“ Wie oft denke ich mir das, wenn ich wieder einmal ab der Welt verzweifle. Entmutigt bin und davon ausgehe, das mein verändertes Handeln doch nichts bewirkt. Danke, dass du mir zeigst, dass ich nicht alleine mit dem Gedanken bin.

    Seit ich vor vier, fünf Jahren begonnen habe dir zu folgen, war ich gefühlsmässig und gedanklich noch nie so auf einer Linie mit deinen Inhalten. Deine Wandlung ist unglaublich. Gehe deinen Weg weiter. Und wenn du die Zeit und Gedanken zum Teilen hast, freue ich mich sehr darauf!

    Alles Liebe,
    Pascale

  15. Antworten

    Diana V.

    31. Oktober 2016

    Hallo Angela

    Mich würden die Themen die du oben ansprichst (Müllvermeidung usw.) sehr interessieren! Ausserdem würde ich gerne mehr über das Containern lesen, da mich das sehr interessiert.

    Ich finde den Blog sehr toll und werde ihn auf jeden Fall weiterhin lesen. <3

  16. Antworten

    Vie

    31. Oktober 2016

    Wow, was für ein ehrlicher, bewegender Post!
    Vielleicht wäre Crowdfunding eine Lösung für dich?

    xx Vie
    von http://www.viejola.de

  17. Antworten

    Alyssa

    31. Oktober 2016

    Liebe Angela,

    ein toller Beitrag!
    Mir gefallen ehrliche und authentische Artikel! Eigentlich lese ich diese viel lieber als wenn ich mir das 20. Herbstoutfit ansehe (obwohl ich selbst gerne Outfits mit meinen Lesern teile).
    Es gehört schließlich auch eine Menge Mut zu solch einem Post.

    Ich würde mich freuen, wenn du uns ab und zu einen Einblick gibst wie dein Weg weitergeht :) Hast du schon eine Idee, was du nun „hauptberuflich“ machst?

    Liebe Grüße und alles Liebe,
    Alyssa
    http://anotherlovely.de

  18. Antworten

    Andrea

    31. Oktober 2016

    Ich würde deinen Blog unheimlich gerne weiterlesen, ich vermisse deine Posts schon!

  19. Antworten

    Andi

    1. November 2016

    „Ein leeres Konto bedeutet doch, ich habe es zu nichts gebracht. Eine geringe Follower- und Leserzahl bedeutet doch, dass es niemanden interessiert, was ich zu sagen habe.“

    Das ist leider Gedanke vieler Menschen, aber letztlich doch totaler Quatsch. Nur weil etwas Mainstream ist, ist es gut? Das Gegenteil ist meistens der Fall! Oder ist Mario Barth intelligenter und talentierter als z.B. Hagen Rether oder Jan Böhmermann, nur weil er mit seiner plumpen Art vor einer Stadionkulisse spielen kann? Haben David Guetta und Felix Jaehn mehr zu sagen als z.B. Bob Dylan oder Sufjan Stevens, weil sie mehr Platten verkauft haben? Ganz gewiss nicht. Das eine ist Brot & Spiele für die gesichtslose Masse, das andere Kunst.

    Man muss sich m.M.n. auch nicht dafür entschuldigen, dass man vegan lebt oder keine von Kinderhand genähten Markenklamotten mehr trägt. Man sollte das Selbstbewusstsein haben und zumindest zu sich selbst sagen, dass man mit diesem Lebensstil besser lebt als andere, wenn man die Auswirkungen auf unseren Planeten und die Menschheit im Ganzen sieht. Das klingt erstmal arrogant, aber ist nunmal Fakt.

    Ich kann mir vorstellen, dass es hart ist, vom Fulltime-Bloggertum auszusteigen. Letztlich ist es aber der richtige Schritt, wie ich das hier so lese.

    Alles beste auf dem weiteren Weg!

    LG
    Andi

  20. Antworten

    Chrissi

    1. November 2016

    Liebe Angela.
    Dieser Artikel klingt so, als ob dein Blog ein Fehlschlag gewesen wäre. Dass du in der Vergangenheit schreibst erweckt bei mir die Angst, dass du damit damit jetzt abgeschlossen hast. Bei den Worten ’nicht geschafft‘ habe ich erst mal schlucken müssen. Du hast nämlich in den letzten Jahren so vieles geschafft.
    Ich bin tatsächlich schon seit den ersten tapsigen Schritten dieser Seite dabei. Deine Geschichten in der 3rd Voice haben mich beeindruckt, dein Kleidungsstil hat meinen geprägt und irgendwann hast du uns von deiner liebevollen Bewerbungsmappe für dein Studium erzählt und ich habe einfach nur gestaunt, weil du den Mut hattest das zu tun, was du liebst. Ich finde das immer noch ziemlich mutig.
    Damals hast du sicher nicht erwartet, dass dein Blog zu dem wird, was er jetzt ist. Er hat dir erlaubt dich zu entwickeln, genau dahin wo du jetzt bist. Er hat uns erlaubt, dass wir uns mit dir entwickeln. Er hat dir gezeigt, was dir wichtig ist und das hat zumindest mir gezeigt, was mir wichtig ist.
    Du begleitest das Leben vieler Menschen schon ziemlich lange und deine Texte sind wichtige Denkanstöße für so viele.
    Ich wünsche mir, und eigentlich vor allem dir, dass du nicht glaubst, du hättest es nicht geschafft. Diese Seite hier ist kein gescheitertes Arbeitsprojekt. Diese Seite hier ist für mich Mut, Kreativität, Freiheit und ganz viel Herz. Davon kann man vielleicht seine Brötchen nicht bezahlen, das Stimmt, aber davon wird man zu einem besseren Menschen. Und dann hat man es sehr wohl geschafft, finde ich.

    • Antworten

      Chrissi

      2. November 2016

      Ach und ich will noch was anmerken:
      Als ich anfing Blogs zu lesen, gingen wir alle noch zur Schule. Sowohl die Leser, als auch die Blogger. Irgendwann ging es bei mir weiter mit Uni / Beruf und einige Hobby-Blogger wurden zu Berufsbloggern. Keine Frage eine schöne Sache, aber irgendwie konnte ich mich mit vielen Bloggern dann auch nicht mehr identifizieren.
      Wenn du jetzt einen ’normalen‘ Job hast, glaube ich, dass sich dein Fokus wieder ein bisschen verschieben wird. Manche Dinge werden in den Hintergrund rücken, du wirst dich anderen Fragen stellen und kannst ganz anders an deine Posts rangehen. Natürlich seltener, aber eben auch losgelöster.
      Ich hoffe, dass das vielleicht auch wieder ein bisschen mehr diese Identifikation von früher zurück bringt.

  21. Antworten

    Natalie

    1. November 2016

    Liebe Angela,
    ich lese deinen Blog seit zwei Jahren. Ich mag deine Texte so gerne. Als ich deinen Blog entdeckt habe, habe ich all deine Beträge nacheinander gelesen. Du hast Talent in Schreiben und schaffst es, deine Leser in deine Bahn zu ziehen. Ich wünsche mir, dass ich doch irgendwo und irgendwann einige Texte von dir lesen werde.
    Eins muss ich dir auf jedem Fall widersprechen: Du hast es sehr wohl geschafft, in den Köpfen vieler einzunisten, so dass die Leute angefangen haben über bestimmte Dinge nachzudenken. Erinnere dich daran, welche positive Resonanz deine Texte zu „Still not asking for it“ ausgelöst haben. Ich hoffe, dass du deine Höhepunkte mit dem Blog niemals vergisst und auf dich auch stolz sein kannst. Weil du etwas bewirkt hast. Du hast uns zum Nachdenken angeregt. Ich bin unglaublich froh, dass ich deinen Blog gelesen habe.
    Viele Grüße
    Natalie
    https://www.livolett.de

  22. Antworten

    Andrea

    2. November 2016

    Die Themen über die du schreiben möchtest interessieren mich sehr! Finde es schade dass so ein toller Mensch wie du mit grandiosen Texten nicht genug mit so einem tollen Blog verdienen kann. Da muss sich etwas ändern in der Branche. Ich freue mich aber immer sehr auf einen Beitrag von dir -auch wenn es weniger werden. <3

  23. Antworten

    Carina

    2. November 2016

    Liebe Angela,
    ein paar wenige Worte von mir: ich finde dich wunderbar. Meiner Meinung nach ist es nicht „gerecht“, dass du mit deinem Blog so wenig verdienst im Gegensatz zu den anderen Bloggern. Denn du hast so schöne Geschichten hier veröffentlicht… nur weil andere nen Haufen sponsored Posts veröffentlichen.. ich verstehs nicht.
    du als Mensch bist so toll…. und das macht viel interessanter.
    schade, habe jeden Post von dir verschlungen.

    ganz liebe Grüße

  24. Antworten

    Minique

    3. November 2016

    Hallo Angela,

    Ich lese deinen Blog immer sehr leise. Schreibe nie Kommentare oder mache mich anders bemerkbar. Allerdings bist du bzw. dein Blog in meinem Browser-Startmenü, da ich immer regelmäßig reinschaue.

    Dein Stil war inspirierend (die erste Bloggerin, die auch gern grau und schwarz trägt!), dann las ich deine Sonntags-Postings und war davon einfach nur übermannt. Du bist so klug und wortgewandt. Warum schreibst du kein Buch?

    Je länger deine Postings waren, desto besser. ich machte mir ein Cappuchino und setzte mich in eine Decke eingewickelt an meinen Tisch um entspannt zu lesen, was du der Welt mitteilen möchtest. Um mir vorzustellen, was du erlebst, was dich bewegt und was dich stärkt. Wie du merkst, hast du viele Menschen sehr beeinflusst. „Versagen“ kann man das zum Glück nicht nennen.

    Gerade vor einigen Tagen fing ich eine Portraitserie an von Menschen, die mich inspirieren. Du bist auch darunter.

    Nun ist mein Schweigen gebrochen :) Ich finde es schade, von nun an weniger von dir zu lesen. Aber es ist wichtiger, dass es dir gut geht. So sollte es sein.

    Minique

  25. Antworten

    Anonymous

    3. November 2016

    wow.

  26. Antworten

    Angie

    3. November 2016

    Ich hoffe, du hörst nicht ganz auf zu bloggen… Die Themen, die du oben angesprochen hast, klingen alle superspannend und ich liebe deinen Schreibstil einfach! Ich folge dir, relativ still, auch schon ewig (so ca seit 2009, als du noch lange platinblonde Haare hattest) und dein Blog ist einer, den ich immer anklicke, um zu schauen, ob sich vielleicht doch was getan hat, auch ohne dass der Reader nen neuen Post meldet… Gerade deine neue Art zu leben und die Wandlung, die du (vor allem seit Hawaii) gemacht hast, fasziniert mich total! Halt durch, auch wenns vielleicht momentan schwer ist und du nicht rein vom Bloggen leben kannst, es verändert sich momentan so viel, und ich bin mir sicher, dass die Zeit für authentische Blogger mit viel Schreibtalent wie Dich oder auch die „Like a Riot“-Girls kommen wird! Schreib über das, was dich glücklich macht, und was DU auch wirklich teilen willst, egal wieviele Posts in der Woche oder auch im Monat es sind, und man wird sehen, wohin es führt!

    Ohne Dich und deinen Blog würde definitv was ganz Wichtiges fehlen! <3

  27. Antworten

    Angela

    3. November 2016

    Ach was seid ihr alle wunderbar. Weiß schon wieder gar nicht was ich sagen soll… :‘)

  28. Antworten

    Felicitas

    4. November 2016

    Liebe Angela,

    Ich habe mich riesig gefreut, als ich deinen Blog vor einiger Zeit wieder entdeckte und festgestellt habe, dass das du warst – the third voice – das Mädchen, mit den vielen Piercings und den bunten Haaren, von dem ich, als ich selbst so alt war, ähnlich aussah und fühlte, so viel gelesen habe. Schon damals fand ich dich wahnsinnig inspirierend.

    Dann habe ich die Blogger-Szene aus den Augen verloren, habe Grafik-Design studiert und fing an mich für ‚mehr‘ zu interessieren… Als ich Jahre später per Zufall auf deinen neuen Blog stieß hab ich mich riesig gefreut. Dich gibts immer noch! Und du hast dich in der Zwischenzeit wahnsinnig verändert, genau wie ich.

    Seit einiger Zeit verfolge ich deinen Blog nun wieder regelmäßig. Freue mich über jeden neuen Post und seit Hawaii auch darüber, in welche Richtung sich das alles hier entwickelt. Einfach, weil es genau dem entspricht, was ich gerade fühle und wie ich mich verändere.

    Ich finde es wirklich cool von dir, dass du diesen Schritt gehst und finde es wirklich schade, dass es scheinbar keinen Markt für Blogger wie dich gibt, die sich für mehr Nachhaltigkeit und weniger blinden Konsum einsetzen. Ich kann nur sagen: bitte hör nicht auf!

    Mach genau so weiter, wie bisher. Lass dich nicht unter Druck setzen. Keiner erwartet, dass du sechs mal die Woche bloggst und es gibt immer noch genug Leute, die du erreichst und inspirierst – und das auf einer ganz anderen, viel tieferen Ebene als ’nur‘ mit Klamotten und Schminktipps.

    Du bist nicht gescheitert. Du bist immer noch unterwegs. Nachhaltigkeit wird immer mehr Thema. Viele Leute fangen an sich mehr und mehr für mehr zu interessieren. Du tust genau das Richtige! Auch wenn es zur Zeit (noch?) nicht reicht, damit deinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.

    Danke für diesen Blog und danke dafür, dass du deine Gedanken mit uns teilst.

  29. Antworten

    Sabrina

    4. November 2016

    Liebe Angela,
    du weißt ja, dass ich mich wahnsinnig ärgere, dich nie angequatscht zu haben.
    Ich lese deinen Blog jetzt ca. 4 Jahre und es gibt wenige Blogs, die mich so inspirieren und berühren. Deine Sonntagsposts sind grandios, ich mag die Veränderung, die du mit uns teilst und ich mag deine Sicht auf die Dinge.
    Du solltest dir das bewahren und diesen Blog trotz Allem zu deinem Hobby werden lassen. Ohne Zwang, ohne Druck. Schreib wenn du magst und Zeit hast und wenn nicht, dann lass es sein.
    Aber ich bin mir sicher, dass in nicht allzu ferner Zeit die riesige künstliche Blogger- und Influencerblase platzen wird und sich alle die Finger lecken werden nach authentischen, nachhaltig lebenden Menschen wie dir.
    Es wäre zu schade, wenn dein Blog bis dahin leise Vergangenheit wäre!

    Alles Liebe
    Sabrina

  30. Antworten

    Katie

    4. November 2016

    <3.

  31. Antworten

    josephine

    7. November 2016

    muss Sabrina wirklich recht geben. ich lese deinen blog schon ewig und ich teile deine sicht auf die dinge über die du schreibst. Ich erkenne mich jedes mal selbst wieder und weiß meistens genau wovon du sprichst. Du hast Talent das zu schreiben was du denkst und fühlst und das ist unglaublich. Ich wünschte deinen blog würde jeder lesen, würde es dir gönnen

    ganz liebe grüße josephine

  32. Antworten

    Lena

    10. November 2016

    Liebe Angela, ganz im Gegenteil. Ich lese deinen Blog jetzt noch lieber und finde die Themen sehr viel interessanter.Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation und zweifle viel an dem ganzen System,der Gesellschaft etc. .Finde aber das ist gut, hat seinen Sinn und bringt einen voran (Mindset). Jeder sollte letztendlich immer auf sein Herz hören. Ich freue mich auf weitere Inspirationen von dir :)
    Liebste Grüße :)

  33. Antworten

    Nina

    10. November 2016

    total nachvollziehbar..denn am ende ist das wichtigste eben, dass wir glücklich sind. und natürlich beruhigt einen das geld, aber was bringt es uns, wenn wir mit diesem geld dinge kaufen um andere zu beeindrucken, um jemand anderes zu sein? nada.

  34. Antworten

    Anonymous

    14. November 2016

    Liebe Angela,
    ich liebe deinen Blog. Es ist der einzige,den ich verfolge,denn ich glaube,was du schreibst,hat Herz und Substanz. Ich habe nach dem Lesen immer das Gefühl, als wärst du in meinem Kopf gewesen. Ich wünsche Dir alles Liebe dieser Welt. Du hast die richtigen Entscheidungen getroffen.
    Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun,sondern auch fuer das,was wir nicht tun.

    • Antworten

      Angela

      16. November 2016

      Oh wow, was für ein Kompliment! Ich danke dir! <3

  35. Antworten

    Franziska

    15. November 2016

    Ich kann dich in deiner Entscheidung und Meinung nur unterstützen! Ehrlich, du bist eine der wenigen Bloggerinnen noch, die für mich Glaubwürdig sind!

    Ich liebe deinen Blog, deine Texte und deinen Stil und werde immer deinen Blog lesen! Nach so einem Statement wahrscheinlich noch mal intensiver!

    Danke dafür!

    Liebe Grüße

    Franziska

  36. Antworten

    Anonymous

    22. November 2016

    Du bist aber nicht gescheitert wenn du zu den Werten stehst die dich ausmachen! Vielleicht kannst du nicht mehr von deinem Blog leben aber dafür bist du gewachsen und ein toller(er) Mensch geworden! Über die Jahre bist du eine der wenigen Bloggerinen geworden der ich noch über Instagram hinaus folge. Einer der Gründe ist das mich diese ständige Materialschlacht, ein unpacking nach dem anderen und die gesponserten Luxusreisen langweilen und anwiedern. Klar wir konsumieren gerne und das Blogger entlohnt werden ist wichtig aber es driftet alles in eine Richtung ab die sich irgendwie falsch anfühlt. Und wenn ich die Profile der ganzen Nachwuchs Instagirls sehe die nur Ihre neuen Michael Kors Sachen auf weißer Bettwäsche posten und dafür hunderte likes bekommen knick ich weg.. bleib real Angela ❤ das macht dich aus, dafür mögen wir dich! Außerdem gibt es so viele verrückte Ökös und Hater das du wirklich weiter uns normale Ökoambitionierte repräsentieren solltest. 😀
    Ich hoffe du findest einen Weg deinen Blog aufrecht zu erhalten und ich würde auch gerne erfahren was du denn jetzt beruflich machst. :)

    Fühl dich gedrückt!
    Laura

    • Antworten

      Laura

      22. November 2016

      PS: Und ich liebe deine Naturbilder! 💚

  37. Antworten

    Anna

    30. November 2016

    Angela, seit viel zu langer Zeit hat es mich mal wieder auf deinen Blog geschlagen und ich ärgere mich gerade tierisch, dass ich so lange nicht hier war. Genau deine Gedanken, deine Worte und deine Taten sind die, die ich in den letzten Monaten so oft hatte. Irgendwie hat sich einiges verändert, oder wir haben uns verändert. Ich kann mich mit vielen Bloggern nicht mehr identifizieren und hatte mich den gesamten Sommer zurück gezogen, um mich selbst zu finden.

    Ich finde es einfach schön zu lesen, dass es dir da ähnlich ging. Dass du ähnliche Gedanken hattest und dass du dich unwohl fühltest. Nicht, dass das schön ist, aber irgendwie bestätigt mir das, dass wir auf einer Wellenlänge sind und dass sich anscheinend doch einiges geändert hat in dieser „Bloggerwelt“ und dass ich, genau wie du, nicht mehr so recht dazu gehören möchte. Und das ist gar nicht schlimm!

    Du hast das Ganze natürlich mal wieder in wunderbare Worte gefasst und mich mit deinen Worten wirklich mitgerissen. Danke dafür und danke für deine Ehrlichkeit! Ich freue mich, dass wir (auch wenn ich nicht selbstständig war), einen ähnlichen Weg im „Bloggerbusiness“ gehen und uns rausziehen! Bei Linda und Caro ist mir das auch schon positiv aufgefallen und ich freue mich sehr über diesen Wandel! Hoffentlich öffnen sich noch mehr Augen und es wenden sich weitere gute Blogger gegen den ganzen Konsumwahn und kehren wieder zurück zum natürlichen und echten bloggen. Das wäre ein Traum!

    Ich werd jetzt auf jeden Fall wieder öfter bei dir vorbeischauen, weil du genau das schreibst, was ich denke und du mich damit ganz sicher ermutigen kannst, weiter zu machen mit dem, was mich motiviert. Danke!

  38. Antworten

    Vita

    4. Januar 2017

    Liebe Angela,

    ich verstehe deine Zweifel total, glaube aber, dass das der absolut richtige Weg für dich ist! Besonders seit du nur noch über Themen schreibst, die aus deinem Herzen kommen, lese ich deinen Blog wirklich gerne. Meistens überspringe ich all die Outfitposts auf den Blogs und suche nach den wirklichen Beiträgen, die den Blogger tatsächlich beschäftigen. Daher bist du auch erst seit deiner „Umstellung“ eine meiner Lieblingsbloggerinnen, auch wenn seltener Beiträge kommen. Ganz ehrlich: Jeder von uns hat ein Offline-Leben und ich bezweifle, dass man alle 6 Beiträge in der Woche einer Bloggers lesen wird. So viel Zeit hat man da ja gar nicht. Mir ging es da auch eine Weile wie dir (und mein Blog ist da viel kleiner, also war es nur ein netter Nebenverdienst). Mit der Zeit habe ich einen neuen Job und ein quasi neues Leben im Studium gefunden, sodass ich auch da einfach nicht mehr die gleiche Zeit hinein investieren kann.
    Ich freue mich auf alle Fälle auf all deine neuen Beiträge. Egal, ob sie morgen, in einer Woche oder erst nächsten Monat online kommen :)

    Liebe Grüße,
    Vita

  39. Antworten

    Irene

    10. Januar 2017

    Vielen Dank für diesen wundervollen, traurigen und sehr ehrlichen Text. Ich hoffe noch viele so tolle Texte von dir zu lesen.

    Bussi Irene
    http://www.moliba.blogspot.com

  1. Antworten

    Monday Update kw35 - bekleidet - fashionblog / travelblog Germany

    31. Oktober 2016

    […] sehr ehrlicher und emotionaler Beitrag, den ihr unbedingt lesen solltet. Angela hat gestern auch einen Beitrag veröffentlicht, der sehr gut darauf […]

  2. Antworten

    Was muss man zu euch sagen das ihr beeindruckt seit? – Akorv

    27. Oktober 2018

    […] Ich muss euch mal was sagen – angeladoe.com // Vegan … […]

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