I’m not a loser, Baby – (Teil 3)

Teil 1 & Teil 2

Ich liege in diesem großen, runden Zelt, den Kopf auf Julius Bauch und bewundere die mit Lichterketten und leuchtenden Papier-Sternen bedeckte Zeltdecke. „Ich wollte ja schon die ganze Zeit mal mit dir Sterne gucken“, sagt er, und ich muss lachen, weil wir das echt schon lange vorhaben aber irgendwie nicht auf die Kette kriegen. Das hier ist aber auch nicht schlecht. Ein bisschen kommt mein Festival-Gefühl zurück, ich fühle mich endlich wieder frei und unbeschwert.
Eine als Rotkäppchen verkleidete Dame mit Bauchkasten beugt sich zu uns runter und schenkt uns ein paar Gummibärchen, neben mir knutscht irgendjemand, aus dem großen Zelt dröhnt der Bass und ich spitze meine Lippen schon wieder so seltsam, wie ich es immer tue, wenn mir der Sound bis ins Mark geht. Und weil ich mich nicht mehr stillhalten kann stehe ich auf, rufe Julius zu, dass ich schnell ein bisschen tanzen gehe und klettere über die anderen Leute hinweg aus unserem gemütlichen Sterne-Zelt.

Draußen angekommen ruft jemand meinen Namen. Ich drehe mich um und ein mir unbekanntes Mädchen kommt auf mich zu. „Also, ähm…“, sagt sie, und ich lächle sie verwirrt an, weil ich schon wieder angst habe mein schlechtes Gedächtnis würde mir hier eine weitere peinliche Situation bescheren. „Ich wollte nur sagen, dass du bitte niemals aufhören sollst, und es voll okay ist, dass du Urlaub machst. Nimm dir bitte alle Zeit der Welt!“
Ich bin so verdattert und verwundert über ihre Worte, dass ich nichts anderes rausbekomme als ein seltsam quietschender Laut und ein „Danke, echt ey, voll lieb von dir, ach danke!“ Ich umarme sie kurz und sie läuft in die andere Richtung. Ist das gerade wirklich passiert?

Ich vergesse, dass ich eigentlich tanzen wollte und laufe wieder zurück zu Julius, um ihm zu erzählen, was gerade passiert ist. Unbeeindruckt sagt er nur: „Siehst du. Alles gut.“
„Ja, alles gut“, antworte ich, und lege mich wieder auf seinen Bauch. Alles ist gut.

Ich denke zurück an die letzten Tage. Letztes Wochenende habe ich diese wunderbaren Bilder von Ina und Chrissy geschossen für mein Projekt in der Uni, was gleich mal in einen noch wunderbareren Abend zu dritt überging – wir saßen noch Stundenlang am Wasser und haben einfach nur Musik gehört und geredet. Sonntags fuhr ich mit ein paar Leuten an einen Hundesee in Unterschleißheim, wir bauten uns mit Tüchern und Decken eine Schattige Höhle und verbrachten den ganzen Tag mit Hunde-flauschen und Baden. Am Dienstagmorgen fuhr ich mit Chrissy ins Tierheim München und verlor mich dort zwischen Waschbär-Babies, Spitz-Welpen und Volti, dem kleinen schreckhaften Hund aus Ungarn, mit dem wir Gassi gehen durften. Mittwoch traf ich mich mit einer alten Freundin, die nun bald ihr erstes Kind bekommt, Donnerstag Abend fand ich mich plötzlich auf einem Jameram-Konzert in Wolfratshausen. Das ist vielleicht eine tolle Truppe an Musikern, ich hatte schon lang nicht mehr so viel Freude auf einem Konzert – damit hatte ich nicht gerechnet. Freitag hüpfte ich von einem Geburtstag zum Nächsten und Samstag, also heute, liege ich unter dem Sternen“Himmel“ vom Wannda Circus und erwische mich dabei, wie ich mich auf nächste Woche freue. Nicht, weil sie so wird wie die Letzte – sondern weil ich wieder bloggen werde. Die letzte Woche hat mir gezeigt, wie sehr ich die kurze Auszeit gebraucht habe und wie sehr ich mich dank sortierter Gedanken wieder freuen kann, zu bloggen – weil ich ab jetzt einfach schreiben werde, worauf ich bock habe.

Ich habe niemals mit dem Gedanken gespielt aufzuhören, ich möchte in Zukunft nur wieder Spaß daran finden – und ich glaube ich weiß nun, wie ich das anstellen muss. Ich möchte gerne „Scheisse“ schreiben können, ohne mir Gedanken darüber zu machen, ob das jetzt professionell ist oder nicht. Ich möchte euch mehr mitnehmen in meine Wochenend-Welt, vielleicht mal ein paar Open Air Tickets verlosen. Ich möchte außerdem transparenter werden, meine Posts noch deutlicher kennzeichnen und mehr Sponsored Posts „aussortieren“ können. Kein „ich muss das jetzt machen, ich brauche das Geld“ mehr.

Danke euch, liebe Leser, weiß ich wieder, dass ich sehr wohl jemand bin. Ich hätte niemals niemals nie mit so vielen unglaublich lieben, langen, aufbauenden Kommentaren gerechnet. Ich habe heute versucht, so viele wie möglich davon zu beantworten, aber ich gebe zu, irgendwann haben mir die Worte gefehlt. Ich habe lieber 10 Leser wie euch, als 50k gekaufte. Ich habe lieber „Leser“ als „Fans“.

Ich habe in euren Kommentaren so oft gelesen, dass ich Mut mache, irgendwie berühre, euch teilweise seit Jahren (!!) begleite und sogar eine „Freundin“ bin. Ihr macht mir Mut!

Es liegt leider in der Natur des Menschen, dass man sich ständig vergleicht und sich selbst nie genug ist. Jeder, zu dem du aufsiehst hat auch jemanden, zu dem er aufsieht. Jemanden den er beneidet. Aber hey, sei nicht so hart zu dir selbst. Bestimmt ist auch Chiara auf irgendwen neidisch – wahrscheinlich denkt sogar Rihanna, sie sei manchmal nicht gut genug.

Es ist okay, nach mehr zu sterben, solange man sich selbst dabei nicht verliert. Danke, dass ihr weiterhin mit mir geht und mir mal wieder die Augen geöffnet habt!

I DON’T KNOW WHAT TO SAY ANYMORE! :D

 

<3

(Hier ein kurzer Live-Mitschnitt meiner duchschnittlichen Reaktion beim Lesen eines Kommentars (scheiss Papparazzi). Aufgrund anhaltender Faulness habe ich es heute weder aus dem Pyjama, noch unter die Dusche geschafft, entschuldigung dafür!)

P.S.: Danke für den Kommentar mit diesem wunderschönen, passenden Lied!

 


 

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  1. Antworten

    Lisa M

    14. Juli 2015

    Da habe ich ja auch allen Grund mich zu freuen :) Wahrscheinlich geht es wirklich jedem mal so wie es dir ging und jeder hat manchmal ne kleine Pause nötig und auch verdient

  2. Antworten

    Pascale

    14. Juli 2015

    Dein Blog macht mir Mut, spornt mich an, hilft mir manchmal auch wenn ich nicht weiterweiss. Deine Art und Weise ist so ermutigend, authentisch und gibt einem wirklich das Gefühl eine Freundin mehr zu haben. Das ist wunderbar und ein riesiges Danke dafür <3
    Ich wollte dir eigentlich ein-zwei Snaps schicken um dir zu sagen, wie viel mir dein Blog (und irgendwie auch du, obwohl ich dich nicht persönlich kenne) bedeutet. Allerdings hat das sehr seltsam geklungen und ich dachte du würdest dich sicher fragen, was so eine wildfremde Person jetzt da genau versucht auszudrücken. :P

    Einfach ein riesiges Dankeschön an dich! Und nimm dir unbedingt die Zeit, die du auch nur für dich brauchst :) <3

  3. Antworten

    Leonie

    14. Juli 2015

    Habe dich zwar erst neu entdeckt – freue mich aber schon sehr auf die kommenden Blogposts und dein geschriebenes. Ich ertappe mich selbst viel zu oft dabei wie ich mich mit anderen vergleiche und messe. Wie ich im Urlaub mein Handy zücke und mich selbst zurück in diesen Teufelskreis werfe. Du machst mir Mut und zeigst, dass es auch anderst geht.

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

  4. Antworten

    Linh

    14. Juli 2015

    Ich versteh wie du dich fühlst und mir gehts auch ein wenig so. Aber mach dir keinen Druck und nehme dir eine Auszeit, manchmal muss man sich ein wenig distanzieren, um sich dem allen wieder anzunähern. Du bist jemand und ich finde dich und deinen Blog großartig, also hör dich auf und lass dir zeit mit allem. es wird wieder! :)

  5. Antworten

    Janika

    14. Juli 2015

    Deine Artikel gehen mir immer total unter die Haut, ich hab jedenfalls jedes Mal Tränen in den Augen, ob es um etwas Trauriges oder glückliches geht – ich kann mich in deinen Texten immer wieder erkennen und am schönsten daran ist, dass es einem oft selbst schwerfällt, seine Gedanken so zu ordnen, dass etwas Sinnvolles dabei rauskommt und man anfängt, sich selbst zu verstehen.

    Bloggen hat sich bei mir zu einer Art Hass Liebe entwickelt, es gibt keinen Tag, an dem ich nicht lieber aufhören möchte, irgendwas in meinem Kopf weiß, das klappt sowieso nicht, du wirst niemals jemand sein der zu den Blogger Bazaar Girls gehört, du wirst auch nicht davon leben können, also versuchs erst gar nicht. Dafür sitze ich jetzt hier im Büro und könnte heulen, weil mich meine Ausbildung noch viel mehr runter zieht als die Tatsache, dass ich nur 3K auf Instagram habe und Pläne wie Folllower kaufen, möglichst vielen seltsamen Accounts folgen und wieder entfolgen im Kopf herumschwirren.

    Auf meinem Blog entscheide ich mich gerade für reine Outfitposts – was anderes interessiert ja sowieso keinen. Und dann lese ich deine Beiträge und schäme mich, weil ich die Handvoll netter Menschen vergessen habe, die mir mehr Aufmerksamkeit schenken, als meine Instagram Follower, die sich die Zeit nehmen meine Texte durchzulesen und mir ihre Meinung dazu sagen, die eben das schätzen, was ich am liebsten mache – meinen Senf abgeben, immer viel zu negativ und die verstehen das sogar!

    Ich bin so froh um deine Artikel, jedes Mal fühle ich mich nicht so alleine mit meinem seltsamen Kopf, meiner Art mich zu verkriechen und es fühlt sich an, als könntest du einen damit aus diesem tiefen Loch ziehen. Also mach weiter so, wenn das dein Ding ist, anders sein ist immer besser als versuchen so zu sein, wie alle anderen sind! :)

    Wenn du mal Lust auf einen Kaffee hast, sag bescheid, ich bin auch aus München :)

    • Antworten

      Angela

      14. Juli 2015

      Janika,

      das einzige, was die fehlt, ist die Aufmerksamkeit! Auch du bist SO viel besser als viele andere Blogger, die „größer“ sind als du. Ich bin doch auch nur so „groß“, weil ich schon so eeeewig mit dabei bin. Mach unbedingt weiter und sei optimistischer! Sogar in deinem About-Me-Text lese ich raus, dass du nicht viel von dir selber hältst. Weg damit, oder ich schreib dir ’nen neuen! :)

  6. Antworten

    Anna

    14. Juli 2015

    Ich finde es großartig, dass du darüber schreibst! (Und dazu auch noch wie – drei wundervolle Texte!!). Gleichzeitig macht es mich auch traurig, zu hören, dass du dich in der Bloggerwelt nicht mehr wohl fühlst, so wie sie gerade ist. Schon immer bist du eines meiner größten Vorbilder in dieser Hinsicht gewesen (und bist es natürlich immer noch!), weil deine Texte mit so viel Liebe und Herzblut geschrieben sind, weil ich das Gefühl habe, dass sie echt sind. Weil es so viele Texte auf deinem Blog gibt, die mir ganz tief unter die Haut gingen, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht haben und mich unendlich berührten.
    Deswegen finde ich es so unfassbar ungerecht, dass jemand wie du, der die Bloggerwelt wirklich mit hochwertigem Content bereichert, gegen irgendwelche Fakeblogger ankämpfen muss und dadurch in so ein Loch gezogen wird! Ich wünsche dir, dass du nie deinen Mut verlierst und trotzdem dabei bleibst. Denn man merkt immer wieder, wieviel du in deinen Blog hineinsteckst und dass dort wirklich eine Person mit Gefühlen, Ecken und Kanten dahintersteckt.
    Alles, alles Gute für die Zukunft und deinen Blog, Angela! Freue mich schon sehr auf weitere tolle, echte, berührende Posts von dir ;)

  7. Antworten

    Chilieta

    14. Juli 2015

    Niemand mag stille Leser, ich weiß. Diesmal muss ich mich zu Wort melden, denn ich hab bei dem kurzen Abschnitt bei Facebook schon Tränchen in die Augen bekommen. Ich muss mich gerade sehr zusammenreißen, dass ich nicht anfange los zu heilen, da ich auf Arbeit sitze. :) Die Begegnung mit deiner Leserin wünschen sich glaube ich viele Menschen. Ein paar einfache, liebe Worte, die von Herzen kommen. Ich lese deine Beiträge total gerne und bei dem „Live-Mitschnitt“ konnte ich kaum wegsehen, weil er so ehrlich ist! Mach weiter so :)

  8. Antworten

    Maribel

    14. Juli 2015

    Puhh, da schreibt man sich dumm und dusselig und drückt ausversehen auf iiiirgendwas drauf – Kommentar weg :D Immer wieder herrlich.

    Liebe Angela, ich hab zum letzten Beitrag schon keine Worte mehr gehabt, einfach weil ich so überwältigt war von deiner Ehrlichkeit und und allem irgendwie. Und ich finde es gerade noch viel mutiger von dir zu sagen, ich gehe einen Schritt zurück. Nicht im Sinne von Rückschritt oder Verschlechterung, sondern mutig, dass du lieber schreiben willst, was dir Spaß macht, wo du hinterstehst, was dich glücklich macht. Und eben nicht wie andere, die über Leichen gehen nur um berühmt zu sein, „Fans“ zu haben und es nur noch auf Businessebene sehen.

    Ich les deine Texte sicher schon seit 3 Jahren und was ich immer am schönsten fand, waren deine Geschichten. Die kamen vom Herzen, die waren echt, wenn sie auch vielleicht nicht genau so passiert sind, aber sie haben berührt. Und das tun deine Texte heute noch. Heute sind das lebensnahe und Berichte, die du ungewandelt hast, aber immer noch mit viel Gefühl. Das sollst du nicht verlieren, dass ist deine „3. Stimme“ und das ist etwas wunderbares, etwas das die Menschen berührt.

    Danke Angela. Für viele Jahre und noch viele weitere mit dir und the3rdvoice!!

  9. Antworten

    Lykke Linda Effington

    14. Juli 2015

    Na gut, dann meld ich mich doch auch mal zu Wort.
    Irgendwie machst du aus irgendeinem Grund ähnliche Veränderungen und Krisen gleichzeitig mit mir durch. Eventuell weil wir in einem ähnlichen Alter sind?
    Ich lese deinen Blog nun schon wirklich seit so vielen Jahren, dass auch du für mich ein Wegbegleiter geworden bist. Jemand, der die selben Probleme und Gedanken hat. Eine Freundin, die nicht nur das rosarote Instagram Leben lebt, auf das man fälschlicher Weise so oft hinaufschaut. Du fährst wie ich auf geile Festivals, du tanzt wie ich deine Probleme am Wochenende auf Techno Partys weg und könntest so wie ich vor Freude weinen, wenn du bei einem OpenAir um deine liebsten Menschen herum sitzt und der Bass einsetzt. In den richtigen Momenten kommen von dir die richtigen Geschichten.
    Ich würde allzugerne mal mit dir zusammen morgens um 11 nach der besten Party nach Hause stolpern, an einem See oder Fluss halt machen und sich die Sonne in’s Gesicht knallen lassen. Über den größten Blödsinn lachen und nicht nach Hause gehen wollen.

    Danke dafür, dass du so bist, wie du bist!

    Linda

    • Antworten

      Angela

      14. Juli 2015

      Haha ach du Gute, ich musste gerade bei dem Satz „morgens um 11 nach der besten Party“ laut lachen. Du scheinst mich wirklich zu verstehen. Sau schön, solche Leser zu haben! :*

  10. Antworten

    larisaa

    14. Juli 2015

    Liebe liebe Angela. Ich lese deine Gedanken jetzt schon mit großer Freude seit vielen Jahren und jetzt gerade freue ich mich riesig dass es auch weiterhin so bleibt. Die letzten posts haben mich sehr berührt – so sehr dass ich lange darüber mit meinen Freunden gesprochen habe. Wenn man sich jemandem, den man zwar nicht ‚persönlich‘ kennt aber irgendwie ja doch, so schlecht geht möchte man am liebsten direkt von Düsseldorf nach München reisen und sagen: du schaffst das schon! Zum Glück konnte ich mir das Geld jetzt sparen :D ich danke dir dass du weiterschreibst, für deinen Mut und deine Ehrlichkeit! Liebe grüße :)

  11. Antworten

    Yuna

    14. Juli 2015

    Liebe Angela! Ich finds super von dir nicht aufzugeben, auch wenn der „Fame“ vielleicht noch auf dich wartet. Ich habe auch angefangen Blogs zu lesen, weil mir Modezeitschriften zu kommerziell waren, doch viele Modeblogs mutieren jetzt leider in diese Richtung. Und die Bedeutung eines Blogs ist irgendwie ziemlich oft verloren zwischen Werbung, angestrebten Erfolg und Geld. Und ich muss sagen, find ich klasse, dass du neben Outfitposts, die auch mehr auf andere Themen konzentrieren willst ;)

    PS: Ich bin eigentlich nie jemand der Wörter verbessert, eben weil Fehler passieren (ungewollt, was klar ist), aber im letzten Abschnitt steht sterben anstatt streben ;)

    PPSS: Alter Falter, diese Kommentare, die ich hier lese sind ja wohl mal krass tausendmal besser als „Ach schöner Look“, “ Ach hast du mal wieder toll die Bluse zum Rock kombiniert“, „Ach was für ein tolles Leben du hast“ ;)

  12. Antworten

    Julia

    14. Juli 2015

    Ich mag gerne mal schnell nach München fahren und dich drücken. Ich lasse zwar nie Kommentare hier (ich schäme mich auch ein bisschen dafür), aber lese deinen Blog schon seit…ja keine Ahnung seit wann. Aber schon seit ungefähr ewig. Würdest du mit dem Bloggen aufhören, würde mir wohl einfach ein Stück Alltag fehlen. Deine Posts zu lesen gehört nämlich für mich schon genau so zu meinem Tag, wie jeden Tag zu frühstücken, oder Kaffee zu trinken, oder mit meinen Freunden zu quatschen. Und irgendwie zähle ich dich auch zu einer meiner „Freundinnen“. Auch wenn ich dich eigentlich ja gar nicht kenne. Aber du bist irgendwie doch immer da. Bei Instagram, Snapchat und hier auf dem Blog. Und du motivierst mich, bringst mich zum lachen und manchmal auch zum weinen. Mein Freund kann das absolut nicht nachvollziehen. Als ich letztens nämlich wieder einen deiner unglaublich tollen Texte gelesen hatte und mir ein paar Tränen kamen, meinte er nur: „Aha. Du kennst die doch nicht mal!“. Das mag zwar stimmen, aber ich habe gleichzeitig das Gefühl, dass ich dich doch kenne. Weil du schon so lange Teil meines täglichen „Internet-Lebens“ bist.
    Danke Angela, für die vielen Posts, Bilder, Inspirationen und dein regelmäßiges Alltagsgeschwafel ;)

  13. Antworten

    Denise

    14. Juli 2015

    Liebe Angela,

    Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man sich so richtig in ein Buch verliebt?
    Die Harry Potter Reihe ist wohl eines der besten Beispiele – denke ich an den Fuchsbau, dann fühlt es sich geborgen an; denke ich an Hagrid und seine Liebe zu den ganzen eher unbeliebten magischen Geschöpfen, egal ob Norbert, Seidenschnabel oder Aragog, dann würde ich ihn am liebsten ganz fest umarmen. Diese ganze wundervolle magische Welt mit all ihren Bewohnern hat sich in mein Herz geschlichen, mit jeder Buchseite mehr und mehr. Und jedem neuen Band habe ich entgegen gefiebert, Weihnachten war nichts gegen das Gefühl ENDLICH das neuste Buch in den Händen halten zu können! Und je näher ich den letzten Seiten des Buches kam, desto sparsamer las ich, einfach um noch etwas länger etwas von dem Buch zu haben.

    Mit deinem Blog geht es mir genau so. Entdeckt, verschlungen, verliebt. Und jeder neue Post, jedes Outfit, jedes Video (ob mit oder ohne Alix), jedes Bild von dir und/oder Sherry, jeder Text (…) freut mich. Wie ein neues Kapitel, ein paar neue Seiten des Lieblingsbuches. Hier wird es mir nie langweilig, aber ich fühle mich immer geborgen und willkommen. Von dir zu lesen versüßt mir den Tag, du regst mich zum Nachdenken an, verursachst bei mir Gänsehaut mit deinen Texten, lässt mich meine Einstellungen überdenken und machst mir Mut für Neues. Manchmal stöbere ich einfach durch dein Archiv, lese alte Posts und genieße es einfach. An so vielen deiner Posts hängen auch Erinnerungen an mein Leben. Zum Beispiel als mein Papi die Diagnose MS bekam, da konnte ich nicht weinen, ich war wie ausgeknipst. Und dann kam dein Post #DerSongAls über Sherry. Und ich konnte weinen, wegen Sherry, wegen dir, wegen all dem Mist auf der Welt, mich einfach richtig ausweinen. Und danach wusste ich, es geht irgendwie weiter, irgendwie wird alles wieder gut. Immer.

    Ich glaube, du ahnst teilweise nicht mal, wie viel du uns Lesern hier gibst. Es lesen sich inzwischen so viele Blogs wie reine Werbung, zu glatt, zu kommerziell, zu wenig Authentizität, genau so spannend wie der Otto-Katalog. Jedes Leben hat doch Höhen und Tiefen, jeder Mensch zweifelt und hat auch mal schwache Momente. Hier steckt Herzblut drin, literweise. Du öffnest dich, du lässt deine Leser teilhaben. Kein Blog sonst ist so familiär, hat so großartige Kommentare, hätte so viel mehr Follower und Kooperationen verdient. In der Bloggerwelt werden Illusion und schöner Schein leider besser bezahlt als Authentizität und Charakter.

    Mir fällt es unglaublich schwer in Worte zu fassen, was mir dein Blog bedeutet und grade unter so druckreif formulierten Texten von dir komme ich mir noch viel unbeholfener vor.
    Was ich eigentlich versuche dir zu sagen: Ich liebe deinen Blog. Von ganzem Herzen. Danke.

  14. Antworten

    Michaela

    14. Juli 2015

    Ich liebe deinen Blog und bin so froh, dass es dir wieder besser geht und du nun neuen Mut hast, die Dinge zu tun, die du wirklich tun willst!

  15. Antworten

    Annika

    14. Juli 2015

    Recht hast du! Du sollst Spaß an deinem Blog haben und die, die dich immer lesen (wie ich) machen es aus einem bestimmten Grund – weil sie deine Art mögen und nichts anderes! Zieh dein Ding durch! Tschakka und so!

    Liebe Grüße,
    Annika von themuffintop-less.blogspot.de

  16. Antworten

    Märzmädchen

    14. Juli 2015

    Ich kenne das Gefühl, sich nicht gut genug zu fühlen. Deine Pause war genau richtig! Erholung tanken und wieder zu sich selbst finden :)
    Schön, dass du wieder da bist!

  17. Antworten

    Lisa

    14. Juli 2015

    Liebe Angela,
    Unbekanntes Mädchen von Wannda hier.

    Es freut mich sehr, wenn dich unser kurzes Gespräch aufgeheitert hat – mein Eindruck von dir hat sich auf jeden Fall bestätigt, du bist ein herzensguter und sympathischer Mensch,und vor allem, du bist echt. Das Feedback, was du gerade bekommst, jedes einzelne Kompliment das hast du absolut verdient! Ich hoffe, du findest deinen Weg wieder. Wir sind auf jeden Fall alle da.

    • Antworten

      Angela

      14. Juli 2015

      Aww wie schön, dass du kommentierst :) Danke danke danke nochmal dafür!

  18. Antworten

    Fashion Kitchen

    14. Juli 2015

    hach, was für ein schöner Text und du hast so Recht!
    Mir vermiesen momentan auch immer wieder negative Kommentare die Laune, weil ich das Schreibe, was meine Meinung ist. Ich finds schade, dass man dafür teilweise ziemlich krass angegangen wird.
    Aber ich versuche einfach drüber zu stehen.
    Mach weiter so und bleib so wie du bist. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder :)
    Das letzte Mal ist schon ziemlich lange her!
    LG Anni

  19. Antworten

    Paula

    14. Juli 2015

    Ach Gottchen ich schreib jetzt auch einfach mal zu den unzähligen anderen Kommentaren dazu wie sehr ich deinen Blog und deine Worte liebe (übrigens einer der einzigen bei dem ich freiwillig mehr als 5 Sätze lese. Und das immer). Besonders die letzten Posts haben mich sehr berührt und ich bin über deine Entschlüsse und Einsichten sehr glücklich. Ich kann nur wiederholen dass du schon fast wie jemand bist den man kennt, wie eine Freundin. Danke dafür.

  20. Antworten

    Carina

    14. Juli 2015

    Liebe Angela, ich war „die anonyme“ mit dem Bourani-Lied. Jetzt bin ich diejenige mit Tränen in den Augen, weil ich so berührt bin, dass es dir gefällt oder vielleicht sogar hilft. Ich hab momentan auch eine schwierige Lebensphase, und der Song begleitet mich seit dem täglich.
    Mach weiter so! Alles wird gut…

  21. Antworten

    Franzi

    14. Juli 2015

    Liebe Angela,
    ich bin so unendlich froh darüber, dass du einfach mal ehrlich aussprichst, was vielen genauso geht. Ich habe auch einmal gebloggt, bei mir ging es allerdings nur um Texte schreiben, nie um Outfits oder Mode. Ich war sehr frustriert, weil ich einfach kaum Leser hatte, aber die Masse interessiert sich wohl oder übel nicht für Gedanken und Geschichten, sondern schaut lieber schöne Bilder an und informiert sich über neuste Trends oder so etwas. Ich finde das auch nicht schlimm. Ich hole mir ebenfalls gerne Inspriationen für Outfits oder Rezepte oder eben Veranstaltungen und habe nicht immer Lust darauf, viel zu lesen.
    Aber du berührst wirklich Menschen, du hast Talent dafür mit deinen Worten auf den Punkt zu bringen, was dich beschäftigt, wie du die Welt siehst und ich identifiziere mich so oft oder werde durch deine Sichtweise inspiriert. Das gibt mir ehrlich gesagt so viel mehr, als mir ein Outfit mit Sachen anzuschauen, die ich mir mit meinem nicht vorhandenen Gehalt als Student eh nicht leisten kann. Sorry aber so ist das nun mal. Andererseits macht es dich aus. Die Angela die so einen guten Modegeschmack hat und zudem noch so unglaublich schön schreiben kann.
    Es ist schade, dass du nicht so viele Follower wie xy hast, aber es sollte wohl auch mehr darum gehen, wer deine Posts wirklich liest, wer wirklich Feedback gibt und nicht um Aufmerksamkeit und gegenseitiges Followen bettelt.
    Ja man vergleicht sich mit anderen, das haben wir leider Gottes schon so in der Schule gelernt, aber viel wichtiger ist es sich seiner eigenen Entwicklung bewusst zu sein bzw der Entwicklung des Blogs. Über die Jahre hat sich so einiges verändert, verbessert, expandiert.
    Du kannst stolz auf dich sein. Du kannst das machen was du möchtest. Der Blog spiegelt einen gewissen Teil deiner Persönlichkeit wieder und das sollte auch so bleiben. Werbung kann ich mir auch in einem unpersönlichen Magazin anschauen.

    Liebste Grüße Franzi :)

  22. Antworten

    sarah

    14. Juli 2015

    Also, ich finde, du bist einer der transparentesten Blogs in der Bloggersphäre. Du gibst sehr viele private Gedanken über dich und dein Leben preis (gerade in deinen Sonntagsposts) ohne dabei aufzutragen oder einfach alles zu erzählen. Ich finde, du hast eine gute Mischung. Durch deine ganzen echten und erfundenen Geschichten kann man sich einfach sehr gut mit dir identifizieren und du hast einfach schon so oft Dinge geschrieben und auf den Punkt gebracht, wo ich dachte, Mensch, so geht es dir auch! Dadurch kann ich für mein eigenes Leben sehr viel lernen und manche Situationene differenzierter betrachten. Weil du sie auch schon erlebt hast und eine Lösung gefunden hast.
    Dafür liebe ich deinen Blog und dafür klickke ich auch immer wieder gern darauf. Du bist einfach authentisch und echt. Und eben nicht gekauft. Bei dir merkt man, dass du dein gesamtes Herzblut reinsteckst und in deinem Blog deine gesamte echte Persönlichkeit steckt, inklusive Höhen und Tiefen. Einfach mal vielen, vielen Dank dafür und bleibe so, wie du bist!

  23. Antworten

    Nath

    14. Juli 2015

    It is always darkest before dawn liebe Angela :) bleib dir selbst treu, nur so wirst du zufrieden. Ich bin so froh, dass du das selbst erkennst. Ganz ehrlich? Ich werde bei Bloggern oder generell Leuten aus der Social Media Welt mit so vielen Followern ganz skeptisch. Wenn etwas zu sehr gehypet wird, hat es vielleicht doch eher wenig Tiefe. Ich lese solche Posts, wie diesen hier 100 mal lieber als den 20. Outfitpost des Tages zu sehen. Vielleicht weil ich immer mehr finde, dass der einzelne Mensch in dieser verrückten Welt so viel mehr zählt als die Masse. Dass wir das so oft vergessen und damit doch so viele Probleme schaffen… Selbst schaffen.
    Sorry, ich bin gerade aus ganz anderen Gründen so grüblerisch (du erinnerst dich vielleicht, dass ich dir Mal eine recht persönliche Mail mit meiner Fernbeziehungsstory geschrieben habe?).
    Ich stimme allen Lesern zu, ich lese dich seit Jahren und denke mir auch oft „die würde ich gerne mal in München treffen“. Weil du Angela bist und nicht Modepüppchen XY. Bleib du selbst, es ist immer das Beste!

    ganz liebe grüße aus New York!

  24. Antworten

    Jessica

    14. Juli 2015

    einen schönen guten Abend :)
    ich bin hier heute durch Zufall auf deinem Blog gelandet.. und nun sitze ich hier schon seit 2 Stunden und lese einen Post nach dem Anderen.. ich liebe einfach deine Art zu schreiben und kann mich soooo gut mit dir identifizieren :) Du beschreibst so viele Sachen, die mir auch durch den Kopf gehen, aber die ich niemals so gut in Worte fassen könnte..
    Mach bitte weiter so und verstell dich für niemanden :)
    liebe Grüße

  25. Antworten

    Lucy

    14. Juli 2015

    Ich mach’s mal kurz, du hast sicher noch einiges zu lesen:
    Ganz viel Liebe an dich – seit einigen Jahren und hoffentlich noch einige weitere.. :) <3

  26. Antworten

    Lavie Deboite

    15. Juli 2015

    So ich hab jetzt alle 3 durch und fand jeden einzelnen davon sehr echt und berührend. Du hast wundervolle Worte gefunden um diese Situation zu beschreiben und ich konnte extrem mit dit mitfühlen. Ich finde es wirklich wichtig, sich immer mal wieder in einem solchen Loch wiederzufinden weil man sich dann ganz anders mit sich selbst und dem Umfeld auseinandersetzt und das für kommende Wege nicht ganz unbedeutend sein kann. Hier kann auch das Vergleichen immer mal wieder hilfreich sein. Aber man steigert sich in solchen Phasen eben doch schnell mal in was rein, empfindet die Dinge schlimmer als sie es tatsächlich sind und genau dann ist es schön wenn solche Menschen den Mut haben auf einen zuzugehen und einem gut zuzusprechen! Und ist es nicht verrückt, wieviel Bedeutung solche Worte in dieser Situation für einen haben können?! Das ist genau das was ich schon seit Jahren immer wieder sage. Es ist schöner Leser zu haben die sich mit dem beschäftigen was man schreibt, als 10.000 mehr zu haben die jeden Tag nur mit den Worten „tolles Outfit“ daherkommen. Ich wünsch dir alles Gute Angela und ich schau immer gerne hier vorbei! Auch wenns mir zeitlich nicht immer reicht zum Senf abgeben :-D

  27. Antworten

    Indie

    15. Juli 2015

    Siehste… geht doch! ;-)

  28. Antworten

    Vicky

    15. Juli 2015

    Eine so tolle Reihe an Texten, liebe Andrea. Leider huschen wir ja auf Events auch nur aneinander vorbei, wenn es überhaupt mal dazu kommt. Aber mit Dir kann man bestimmt ganz wundervolle, lange und intensive Gespräche führen. Deine Worte sind so wertvoll. Ich habe mich in letzter Zeit auch etwas verloren gefühlt in dieser „schneller, besser, erfolgreicher“-Blogwelt und fühle mich durch Deine Worte sehr ermutigt, dass es nicht falsch ist, sich dabei falsch zu fühlen. Nein, es ist sogar genau richtig, dass man nach anderen Dingen und Werten strebt. Danke!

    „Ich habe lieber „Leser“ als „Fans“.“ – <3

  29. Antworten

    Lilli

    15. Juli 2015

    Seit 2 Jahren lese ich nun deinen Blog liebe Angela, war aber immer nur stumme Leserin. Aber nach den letzten Posts, die du veröffentlicht hast, muss ich nun doch einfach mal loswerden, wie sehr mir dein Blog manchmal hilft, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Vor einem Jahr habe ich mein Abitur gemacht, mein FSJ neigt sich nun dem Ende. Ich habe endlich entschieden in welche Richtung ich beruflich gehen möchte (zumindest momentan ;)) und ich erwarte unter Hochspannung die Rückmeldungen der Unis. Ich will raus aus dieser Stadt, vorher hoffentlich noch mit dem Führerschein fertig werden, ein neues Leben anfangen. An mir nagen Zweifel und Unsicherheit. Die Ungewissheit lässt mich nachts nicht schlafen und hält mich wach. In einem Moment ist die Hoffnung, dass ich es schaffe so groß, im nächsten könnte ich heulen, weil das Alles doch sowieso keinen Zweck hat und ich das nie schaffen werde. Und überhaupt bin ich zu dick, nichts aus meinem Schrank steht mir, meine Haare sind zu platt und meine Haut nicht rein genug.
    Und wenn mich diese Gedanken quälen habe ich in letzter Zeit häufig deinen Blog aufgesucht. Du bist so authentisch und ehrlich. Ich finde dich so wunderschön und sympathisch. Und wenn ich auf deinem Blog über eine Sache etwas gelernt habe, dann ist es das Leben. Ich mache es mir selbst nicht immer einfach. Bin zu gutmütig, versuche es allen Recht zu machen, bin zu perfektionistisch. In einigen deiner Texte finde ich mich selbst wieder und merke einfach, dass ich nicht allein bin mit meinen Problemen und Gedanken und dass wohl einfach jeder mal eine beschissene Zeit durchmacht. Und vielen anderen deiner Leser scheint es ja genauso zu gehen. Ich danke dir einfach dafür, dass du einen kleinen Teil deiner Welt mit uns teilst und uns zeigst, dass man das Leben genießen und feiern sollte, dass es aber auch okay ist sich mal unter seiner Decke zu verkriechen und sich einfach wieder in die Zeit zurückzuwünschen, in der alles einfach war. Ich danke dir für die Zeit, die du in diesen Blog steckst und die Inspiration, die du uns gibst. <3

    ,,It's okay not to be okay" ;)

  30. Antworten

    Lynndgren Lynndström

    15. Juli 2015

    Ich freue mich, dass du bald wieder „ganz“ zurück bist und dich wieder besser fühlst. Ich finde deinen Blog – eigentlich schon immer – unheimlich ehrlich und das gefällt mir und macht dich auch aus!
    Deine Reaktion zu den Kommentaren ist übrigens einfach nur süß! :)

    Liebe Grüße
    Lysann // http://www.LynndgrenLynndstroem.blogspot.de

  31. Antworten

    Kathi

    16. Juli 2015

    Liebe Angela,
    dein letzter Text hat mir direkt die Spucke wegbleiben lassen. Und die Sprache gleich mit dazu. Aber dafür bekommst du nun einen Kommentar unter diesen Text hier.
    Es freut mich so sehr zu lesen, wie ehrlich du mit dem Druck umgehst, der in der Szene herrscht und wie wichtig wir dir sind – deine Leser. Es freut mich riesig, dass wir dir mehr geben können, als die Follower-Zahl mit unseren Kommentaren. Ich freue mich jedes Mal auf die Posts von dir. Auf die Outfitposts natürlich, aber vor allem auf deine Sonntagsposts. Denn deine Texte sind echt, die sind 100 % Angela und das kann man lesen und das macht verrückte Dinge mit einem. Mal lacht man, mal weint man, mal schüttelt man den Kopf „Warum lässt du sowas mit dir machen, Mädel?“, mal nickt man „Ja, ist mir auch schon so ergangen“ und fast immer denkt man sich: Verdammt, kann ich diese super sympathische und coole und inspirierend und intelligente Angela nicht endlich mal kennen lernen?? :D
    Alles Liebe,
    Kathi

  32. Antworten

    Janine

    16. Juli 2015

    Liebe Angela,
    ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll… Man kann es nicht besser treffen und ich bin froh dass es doch noch so tolle und authentische Blogger in der Szene gibt!
    Ich selbst blogger seit 2009, das sind mittlerweile 6 Jahre (!!). Anfangs war das alles sehr improvisiert, kindlich und unprofessionell aus meinem heutigen Blickwinkel und trotzdem gehören auch die ersten Posts so wie sie sind zu mir, ich selbst sehe meine Entwicklung und meine Verbesserungen, wie ich mich und meinen Blog weiter verbessert habe.
    Mittlerweile finde ich meinen Blog recht schön und gelungen und habe einfach Spaß am bloggen. Obwohl ich schon SO LANGE dabei bin, bin ich nicht eine der berühmten Blogger, habe unter 1000 Follower auf Instagram und sogar unter 500 auf Blogger.
    Wie oft habe ich mir gedacht, wie schön es doch wäre etwas mehr Follower zu haben, auch ein k hinter der Zahl stehen zu haben… Aber das Follower kaufen, das hat mir nie gefallen. Das geht gegen mein Prinzip. Ich möchte ja echte Leser, die sich auch wirklich für das was ich oste und schreibe interessieren. Und dann ist es mir wurscht wenn es im Endeffekt nur 2 sind die regelmäßig meine Posts kommentieren. Immerhin! Sie lesen wirklich das, was ich schreibe und finden es gut. Das freut mich auch so ;) Klar wäre es toll, wenn ich mehr Leute erreichen könnte mit meinem Content, aber was soll das soll und was nicht das eben nicht.
    Ich finde deinen Standpunkt absolut richtig! Verändere dich nicht, lass dich nicht verändern, einfach drüber stehen. Es ist so wichtig man selbst zu sein und zu bleiben, gerade als Blogger, da glaube ich fest daran! Wir alle wollen doch von echten Emotionen lesen und keinen dahergeflunkerten Mist! Das merkt man als Leser auch und ich bin sicher, dass sich das auszahlt.
    Wir ‚echten‘ Blogger sollten zusammen halten und uns gegenseitig unterstützen, dann steht man auch so eine schlechte Phase mal durch. Hoffentlich erkennen die Leute da draußen, um jetzt einfach mal alle anzuführen, ob Leser oder Firmen oder was auch immer, auch bald, dass Authentizität viel wichtiger ist als gefakte Zahlen und nicht ehrlich gemeinte ‚Empfehlungen‘.
    Liebste Grüße aus Unterschleißheim ;) Fand ich echt lustig, dass du am Hundesee warst!
    Nini

  33. Antworten

    Franzy vom Schlüssel zum Glück

    11. August 2015

    Danke für diese Postreihe!
    *träne aus dem augenwinkelwisch*
    bin total gerührt.

    :)

    viele liebe Grüße

    Franzy

  34. Antworten

    Michi

    31. Oktober 2016

    Mich macht das traurig deine letzten Beiträge zu lesen. Du bist kein Loser sondern einer der besten, ehrlichsten ,herzlichsten und talentiertesten Blogger Deutschlands. Wenn nicht sogar mein Liebling. Ich vermisse dich sehr und hoffe das es dir gut geht. Melde dich immer wenn du Hilfe brauchst und besuche mich endlich in Berlin.

    P.s. uns allen geht es so. Nur DU bist mutig genug darüber zu schreiben

  1. Antworten

    Eigenerweg, quo vadis?

    1. August 2015

    […] Angela von the 3rd Voice schrieb 3 Teile über den Druck, der entsteht, wenn man vom Blog lebt: I’m (not) a loser, Baby […]

  2. Antworten

    Ich muss euch mal was sagen | ANGELADOE.COM - Vegan Blog München // Fashionblog

    16. November 2016

    […] Mittlerweile weiß ich aber, dass ich mich bewusst für diesen Weg entschieden habe. Es begann alles damit, dass ich mich nicht damit abfinden konnte, mir einfach mal ein paar Follower zu kaufen. Erinnert ihr euch? Schon damals fühlte ich mich deshalb wie ein Versager. Weil mein Konto leer war. („I’m a loser Baby – Part 1„). Ich wusste, dass ich mit meinem einfachen, unfrisierten, echten „Ich“ in der Bloggerwelt nicht bestehen würde. Und schon damals war ich nicht in der Lage einen so großen Schritt entgegengesetzt zu dem, was mein Herz wirklich will, zu tun. Ich konnte mir einfach keine Follower kaufen. Und ich hatte es satt mich als etwas hinzustellen, was ich eigentlich nicht bin (Part 2). Und dank euch und all euren wunderbaren Kommentare wusste ich, dass es richtig war. Wenn das Bloggen mein Weg sein sollte, dann nur, wenn ich ich selbst sein kann (Part 3). […]

  3. Antworten

    I’m a loser, Baby – (Teil 2) | ANGELADOE.COM - Vegan Blog München // Fashionblog

    16. November 2016

    […] Teil 1 & Teil 3 […]

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