Podcast: „Ich kann was!“

Ich habe so, so viel positives Feedback von euch auf meinen letzten Podcast bekommen – deshalb kommt heute gleich ein Neuer. In letzter Zeit sind so viele schöne Dinge in meinem Leben passiert, von denen ich euch unbedingt erzählen möchte. Dieser Podcast ist sehr persönlich – aber wie immer, wenn ich etwas in diese Richtung veröffentliche, hoffe ich einfach darauf, dass sich irgendjemand da Draußen mit mir identifizieren kann – und sich deshalb ein Stück weit weniger allein fühlt. 

(oder hier auf iTunes)

Heute erzähle ich euch von meinem neuen Job – und davon, wie ich endlich verstanden habe, dass ich sehr wohl etwas wert bin. Ich habe mich jahrelang selbst klein gemacht, war fest davon überzeugt, dass ich „nichts kann“ und alle anderen irgendwie an mir vorbeigezogen sind. Ich dachte immer, ich kann ja „nur bloggen“ – heute weiß ich es besser. Und mit diesem Podcast möchte ich auch euch dazu bringen, eure eigenen Fähigkeiten zu erkennen – gerade dann, wenn dein Weg nicht gerade gesellschaftlich anerkannt ist und dich dein Umfeld oft versucht in eine andere Richtung zu drängen.

Erwähnt wurden außerdem Laura Seiler und meine Freundin Simi :)

Entschuldigt bitte die maunzende Katze im Hintergrund ;) Ich musste sie dann zwischendurch kurz rauslassen.


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  1. Antworten

    Kathi

    4. Juni 2017

    Hey Angela!
    Jetzt muss ich doch einen Kommentar da lassen – eigentlich bin ich eher die stille Leserin & Zuhörerin, aber zu oft berührst du mich mit deinen Texten und diser Podcast treibt mir auch wiedermal die Tränen in die Augen… vielleicht weil ich auch oft diese Gedanken habe „Du kannst doch nichts! Die anderen können das doch besser! Du hast so lange studiert aber du kannst es doch trotzdem nicht! Du hast keine Leidenschaft für etwas!“. Und weil ich gerade bis zum Kinn in der Masterthesis-Krise stecke, die Motivation und Antrieb schon längst verflogen ist und nur die Zweifel und Selbstkritik geblieben sind.
    Naja, was ich eigentlich sagen wollte: Danke für diesen Podcast, diese positive Schwingungen! Und – kennst du das Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky ? Das trifft so ziemlich genau das Thema deines Podcasts und ist dabei einfach unglaublich bewegend, anregend und zum nachdenken. Daran musste ich nach der Mitte deines Casts denken und wollte es dir weiter geben.

    Mach weiter so, liebe Grüße

  2. Antworten

    Wiebke

    4. Juni 2017

    Einfach nur Danke!!
    Soo ein toller Podcast, der hat mir richtig viel Mut und Kraft gegeben und außerdem das Gefühl, dass es okay ist einfach mal nur das zu machen was ich möchte, egal was alle anderen sagen.
    Und ich freue mich auch sehr für dich, dass du so einen tollen passenden Job bekommen hast 😊

  3. Antworten

    Alix

    4. Juni 2017

    Wir machen zusaaaammmen einen Angelika

    • Antworten

      Angela

      4. Juni 2017

      nothing lieber als das!

  4. Antworten

    Emma

    4. Juni 2017

    Bei mir ist es nur manchmal so, dass ich gar nicht weiß, was ich will oder was mich glücklich macht.Dann sitze ich da mit meinem Abschluss, den ich gar nicht brauche und frage mich in welche Richtung ich gehen soll.Ich wünschte, ich wüsste zumindest, was mir Spaß macht…
    LG und danke für diesen tollen Podcast
    Emma

    • Antworten

      Angela

      4. Juni 2017

      Liebe Emma, ich weiß gar nicht, wie alt du bist – aber weißt du, es ist auch total normal, das nicht zu wissen. Ich kenne zb kaum jemanden, der sofort nach dem Abi wusste was er studieren soll (und die hälfte davon hat dann das, was sie als erstes angegangen sind, wieder abgebrochen). Und auch nach dem Bachelor wissen es viele nicht. Ich hab ja selbst 14 Semester studiert, weil ich mit meinem Studium ziemlich schnell nichts mehr anfangen konnte und so dahingedümpelt bin :D Vielleicht musst du dich dann auf die Suche begeben. Ein paar Sachen ausprobieren, oder einfach mal durch die Welt reisen, oder dir einfach nur vornehmen, ein Jahr lang so gut wie möglich für dich selbst zu sorgen. Auch, wenn das in den Augen der anderen so aussieht, als würdest du „nichts tun“. Solche Zeiten sind doch meinstens so wichtig! Ich bin mir sicher, dass es irgendetwas gibt in deinem Leben, wofür du dich interessierst. Irgendwas, womit du gerne deinen Tag verbringst. Ganz egal was! Verzweifel nicht so daran, dass du nicht weißt, wohin es gehen soll. Keiner weiß das. Und nichts bleibt jemals gleich – vielleicht mach‘ ich in 5 Jahren schon wieder was komplett anderes. Wer weiß das schon? Das Leben ist nie geradlinig. Vertrau einfach darauf, dass alles so kommen wird wie es kommen muss. <3

  5. Antworten

    Sarah

    4. Juni 2017

    Liebe Angela, ich mochte deinen letzten Podcast schon sehr gern, aber dieser hier hat mir wirklich Kraft gegeben, danke dafür!

    Ich bin ein ziemlich pessimistischer Mensch, der sich (ebenfalls) einredet nichts wirklich gut zu können. Deshalb war es damals auch mehr oder weniger ein Kampf für mich zu entscheiden, was ich nach dem Abi machen möchte. Nicht, weil ich keine Interessen hab, sondern weil ich zu viele hab, aber nicht einschätzen konnte, ob ich das Ganze überhaupt wirklich (schaffen) kann.
    In meiner jetzigen Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin bin ich glücklich, weil sie super vielschichtig ist, aber trotzdem denke ich mir vor jeder Abgabe „Man, du kannst einfach nichts, das sieht so blöd aus, xy hat die Aufgabe viel besser gelöst, …“ – Bullshit, denn ich bin mit einem Einser-Schnitt eine der Besten aus der Klasse, aber ich sehe immer nur meine Fehler und nicht das, was ich gut gemacht hab. Ich rede mir ständig ein, dass ich nichts wirklich gut kann – Zeichnen, Fotografieren, alles nur Durchschnitt. Durch mein Praktikum bei einem Fotografen vor ein paar Monaten habe ich gesehen, wo ich sein könnte, hätte ich die Zeit besser genutzt und an meinen Fehlern gearbeitet statt immer nur frustriert in der Ecke zu sitzen und mir einzureden, dass ich kein Talent habe (auch wenn das jetzt vielleicht eine wenig überspitzt ist).
    Deshalb hab ich beschlossen in Zukunft einfach mehr auf mich und mein Herz zu hören und mich leiten zu lassen (und mich für den Job zu bewerben, der mir vorschwebt, auch wenn meine Mutter findet, dass er „nicht zu mir passt“). Auch wenn das vielleicht nicht deine Hauptaussage war, hat mir der Podcast doch noch mehr Mut gemacht an mich zu glauben und meinen Weg zu gehen.

    Ich kann nur nochmal dankeschön sagen und ganz viel Spaß bei deinem neuen Job, du hast es wirklich verdient!

  6. Antworten

    Marlene

    4. Juni 2017

    Liebe Angela,

    erst einmal möchte ich dir ganz herzlich gratulieren zu deinem Job! Ich freue mich total für dich, dass du merkst, dass es bergauf geht und du für deine harte Arbeit auf diesem Blog belohnt wirst. Ich lese dich schon sehr lange und du hast mir schon sooo viel gegeben! Deine Posts kommen für mich immer genau in den richtigen Momenten und lassen mich mit dem Gefühl zurück, dass bestimmt alles bald gut wird. Ich bin 21 Jahre alt, breche nach 3 Jahren mein Studium ab und studiere etwas anderes. Meine Eltern können das überhaupt nicht nachvollziehen, aber ich habe eben länger gebraucht, um zu verstehen, was mir im Leben wichtig ist. Gerade haben sie mir erzählt, dass sie mich nun auch finanziell nicht mehr komplett unterstützen wollen und üben außerdem immensen mentalen Druck auf mich aus. Schwierig, da auf sein Herz zu hören. Ich habe nun entschieden, auf ihr Geld ganz zu verzichten und neben dem neuen Studium viel zu arbeiten, weil ich nicht mehr ertragen kann, dass ihre Entscheidungen über mein Leben bestimmen. Im Juli, wenn ich aus dem Ausland wiederkomme, muss ich es ihnen sagen und ich habe natürlich große Angst davor. Danke für deine tollen Worte, dein Lebensweg inspiriert mich total und ich freue mich auch schon, dass ich hoffentlich bald seltener in das Loch falle.
    Ich wünsche dir alles, alles Gute für die Zukunft und freue mich auf all deine kommenden Beiträge!
    Deine Marlene

  7. Antworten

    Sophia

    5. Juni 2017

    Hey Angela:)

    Danke für den tollen Podcast! Er spricht mir total aus der Seele bzw. genau so fühle ich mich momentan wirklich ständig. Mit vielen Studiengängen stehen dir heutzutage so viele Türen offen und du kannst dich einfach so schwer entscheiden, welche denn jetzt die Richtige für dich ist. Mir geht es dabei total ähnlich wie dir. Ich mache so viele verschiedene Dinge (Musik, Fotografie, Videografie, Typografie, …), mit denen ich in gefühlt tausend verschiedenen kleinen Projekten mit drin stecke, aber wie du sagst: es ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich ertappe mich immer wieder dabei mir einzureden, dass ich ja nicht proffessionell genug bin und ich alles nur so ein bisschen kann, aber nichts wirklich und versuche mir stets, die vielen Vorteile, die so eine Bandbreite an Fähigkeiten mit sich bringt, abzusprechen. Auf der anderen Seite macht mir das alles einen riesen Spaß. In jedem einzelnen Gebiet, in dem ich unterwegs bin, finde ich meine Freude in der Arbeit, was den Zwiespalt nur noch größer macht. Ich hoffe, dass ich auch irgendwann das Schlüsselereignis habe und es mich irgendwie in die richtige Richtung treibt. Dir herzlichen Glückwunsch noch zu deinem Job, das hört sich ganz toll an!

    Ich fände es total spannend, wenn du uns Einblicke in deine Bewerbung geben könntest, also auf gestalterischer Ebene. Ich finde es auch ganz schwierig von dieser typischen 0815 Bewerbung wegzukommen, die im kreativen Bereich ja vor allem auch gar nicht unbedingt gefragt ist, und würde mich daher total für deine Umsetzung interessieren.

    Liebe Grüße.

    Sophia :)

  8. Antworten

    Lea

    5. Juni 2017

    Danke Angela, danke danke danke für diesen tollen Podcast! Du bringst es einfach fast genau auf den Punkt, wie ich mich momentan fühle. Und auch wenn ich nicht glaube, dass mich das sofort aus dieser „Krise“ rausreißen wird, hast du mir auf jeden Fall neuen Mut gegeben! Und ich habe dadurch auch wieder erkannt, dass ich immernoch zu beeinflußt von meiner Familie bin, die einfach genauso denkt, wie du es auch allgemein beschrieben hast und will, dass ich irgendeinen Job mache (aus Existenzangst natürlich, ich muss dazu auch sagen dass meine Eltern mich noch finanziell unterstützten und diese Angst daher wohl berechtigt ist), Hauptsache ich mache was 🙈
    Wie auch immer, och finde es stark dass du deine Gedanken so ehrlich mizteilst und ich freue mich, dass du diesen Job bekommen hast :) hoffentlich kommt in Zukunft noch mehr davon!
    Liebe Grüße aus dem Norden

  9. Antworten

    Anna Pebblebrook

    6. Juni 2017

    Liebe Angela,

    zuerst einmal: ich finde deine Podcasts ganz wunderbar. Sie gehen wirklich in die Tiefe und regen zum nach- bzw. umdenken an.

    Mir ging es nach meinem Bachelor genauso! Ich dachte wirklich, ich könnte überhaupt nichts. Schlechte Noten trotz großer Mühe, Anerkennung gab es ohnehin nicht. Jetzt, nach meinem Master an einer minikleinen Fachhochschule fühle ich mich endlich wieder meiner Fähigkeiten sicher und weiß, dass ich wirklich etwas kann.

    Besonders gefallen hat mir der Gedanke, dass alles, was du jemals getan hast, genau auf das Hier und Jetzt abgezielt hat – unbewusst. Mach bitte weiter so!

    Liebe Grüße,
    Anna

  10. Antworten

    Anastasia

    6. Juni 2017

    Hey Angela,
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job erstmal! Ich kann so gut nachvollziehen wie du dich gefühlt hast. Ich selbst habe einen Studiengang studiert bei dem man so von allem ein bisschen lernt. Ein bisschen Literatur, ein bisschen Kultur und achja Medien muss da auch noch irgendwie rein…Obwohl mir mein Studium enorm viel Spaß gemacht hat, kann ich jetzt am Ende nicht wirklich sagen, dass ich in einem Bereich richtig was kann. Man fühlt sich so schnell verunsichert und glaubt man muss jeden einzelnen Punkt in einer Berufsausschreibung erfüllen. Man glaubt immer sich der Masse anpassen zu müssen und wie du schon sagst „was richtiges lernen“.
    Du hast mir neuen Mut gemacht, dass ich auch mit all meinen „kleinen“ Fähigkeiten irgendwann einen Job finde.

    Liebe Grüße,
    Anastasia

  11. Antworten

    M

    7. Juni 2017

    Guten Tag. Ich fühle mich wie ein Idiot, dass ich die Lesenden hier mit meiner Geschichte nerve, aber irgendwie muss das einfach sein..
    Momentan ist es einfach sch****.
    Ich sitze auf meiner, durchschnittlich, abgeschlossenen Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten und weiß das bringt mir nichts. Genau wie das zuvor abgebrochene Studium mir nichts gebracht hat. Oder die Zeit in einer ‚Schule‘ des Arbeitsamtes um sich zu orientieren. 23 und nichts. Wahrscheinlich arbeitslos. Zu spät für Bewerbungen. Und würde mich als arbeitsunfähig beschreiben. Ich besitze keine Fähigkeit selbstständig zu arbeiten. Meine Freundin ist von der Situation verständlicherweise auch minder erfreut. Ich habe kein Anrecht auf Arbeitslosengeld und zuhause wohnen ist scheinbar der beste Knaller überhaupt… viel Glück euch anderen.

  12. Antworten

    Nathalie

    7. Juni 2017

    Oh Angela,
    ich fühl mich grad so verbunden mit dir, denn genau in derselben Situation bin/war ich auch..
    „Andere sind viel besser“
    „Ich hab studiert, aber kann doch nichts“

    Aber jetzt stecke ich auch Energie rein in mein eigenes Ding..
    Plötzlich wurde mir eine Teilzeitstelle angeboten (Glückwunsch zu deinem neuen Job btw)
    und werde als Freelancer arbeiten, um mit dem was ich kann andere Menschen glücklich zu machen!

    WIR KÖNNEN WAS! <3
    Fühl dich wärmstens gedrückt und Danke für diesen wunderbaren Beitrag!

  13. Antworten

    Lexie

    7. Juni 2017

    Liebe Angela,
    ich lese deinen Blog so ziemlich seit den frühen Anfängen heimlich, still &leise, ohne ein Kommentar oder ähnlichem. Aber ich wollte dir einfach mal sagen, dass ich es ganz bemerkenswert finde, was du aus dir gemacht hast beziehungsweise was für eine Art Mensch du geworden bist! Und dafür brauchst du keinem anderen dankbar sein, außer dir selbst (: Du hast über die Jahre so viele Phasen durchlebt, sei es jetzt modisch gesehen oder auch von deiner von außen sichtbaren Haltung zu gewissen Dingen, aber einer Sache bist du immer treu geblieben – und zwar auf dein Herz zu hören. Und ich finde es einfach bewundernswert dass du trotz finanzieller Engpässe &vielleicht auch Widrigkeiten mit dem ein oder anderen Sponsor oder dem ein oder anderen Blogger an deinem Weg festhältst. Du machst dein Ding &das ist gut so! &ja, du kannst so einiges, &das verdankst du wie gesagt nur dir allein! Mach‘ bitte noch ganz lange weiter damit. Vielen Dank an dieser Stelle, für ganz viele tolle Posts, schöne Bilder &oft nur allzu wahre Worte über die letzten Jahre :D

    Liebe Grüße aus München (:

  14. Antworten

    Ani

    6. August 2017

    Hi Angela,

    so ein bewegender und guter Podcast – ich kann das so gut nachfühlen :) tausend Dank, dass du ihn raushaust und so mutig bist.

    Alles Liebe! :)

  15. Antworten

    Laura

    23. August 2017

    ♡ super!

  1. Antworten

    Was brauche ich, um glücklich zu sein? - ANGELADOE.COM - Vegan & Fair Fashion Blog aus München

    6. August 2017

    […] mehr als „nutzlos“, „unbegabt“ oder „faul“ ansehen?“ Sie bezog sich auf meinen „Ich kann was“-Podcast, in dem ich erzählte, wie viel Freude ich in meinem neuen Job fand und wie mir die […]

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