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/*/ Pullover: Acne Studios
/*/ Jeans: Levi’s (Demi Curve Skinny in Blue Peak)
/*/ Shoes: Clarks

„Ich dachte, du fragst mich vielleicht, ob ich auch Spaghetti Bolognese möchte“, tippe ich in mein Handy. Klackklackklackklackklack, T9 ist meine zweite Muttersprache, keiner schreibt so schnell SMS wie ich. Es ist fünf Uhr morgens und in fünfzehn Minuten fährt die erste S-Bahn zu mir nach Hause. Irgendwie hoffe ich, dass ich nicht diese, sondern eine andere nehmen kann. Die, mir der er vor fünf Minuten weggefahren ist. Wieso hat er nicht gefragt?

Obwohl mir saukault ist vergehen die Minuten viel zu schnell und mein Handy will einfach nicht klingeln. Ich klappe es auf, wieder zu, wieder auf und lese immer und immer wieder die SMS der letzten Tage. Meine komplizierten Teenager-Gedanken schlagen Purzelbäume, der Abend war doch so wunderbar, warum schreibt er nun nicht mehr? Wir saßen fast die ganze Nacht in der Ecke unseres Lieblingsclubs, der, der Enter Shikari spielte und in dem die Mädels mit den weißblonden, toupierten Haaren die Königinnen der Szene waren, dort, wo Röhrenjeans den ersten großen Hype erfuhren. Wir saßen dort hinten und starrten auf den Lichtschein eines Disco-Scheinwerfers, weil der Rauch darin so schön tanzte. Ich in meiner neuen Skinny Jeans, du mit deinem Dehnstab im Ohr. Und irgendwie haben wir uns auch geküsst. Wir gingen zusammen zur S-Bahn und er sagte, dass er sich jetzt noch Spaghetti Bolognese kochen würde. „Mein absolutes Lieblingsgericht“, habe ich gesagt.

Meine S-Bahn fährt ein und rollt über die Hoffnung auf eine Nachricht. Selbst wenn noch eine kommt, ich muss jetzt einsteigen, sonst komme ich gar nicht mehr in mein Kuhkaff. Drei Stationen später peipt es dann.

„Willst du Spaghetti Bolognese?“

Instinktiv stehe ich auf und steige aus. Ich könnte laufen von hier aus. Die S-Bahntüren schließen sich wieder und ich stehe da, in Neubiberg, noch nicht mal ansatzweise Daheim. Wie bescheuert bin ich eigentlich?

„Ja, will ich. Ich bin in Neubiberg. Kommst du mir über die Startbahn entgegen?“ tippe ich, weil’s jetzt sowieso schon egal ist. Ich stehe jetzt nunmal hier, soll er ruhig wissen, was für eine Kurzschlussreaktion das war. Vielleicht checkt er dann endlich, wie sehr ich ihn mag. Ich kriege ein „Okay“ als Antwort. Und dann laufe ich.

Meine neue Jeans wird nass, weil ich die Abkürzung durch’s hohe Gras nehme. Zum ersten Mal in diesem endlosen Sommer sehe ich die Sonne aufgehen und weiß, dass ich den Rest des Sonnenaufganges nicht allein verbringen muss. Meine Füße tragen mich über die Landebahn durch den Sommer 2007, und am anderen Ende steht jemand, der in Zukunft ein Stück mit mir gemeinsam gehen wird, das weiß ich genau. Vielleicht nicht ewig, so rational kann ich schon jetzt denken, mit meinen frischen achtzehn. Aber ich bin so sehr verliebt in diesen Ort, diesen Tag, diesen Sommer und diesen Jungen, der da als kleiner schwarzer Punkt auf mich zukommt.

Du hast mir eine Jogginghose von dir gegeben, weil du angst hattest, ich würde krank werden. Und als ich am nächsten Tag nach Hause fuhr, vergaß ich meine bei dir. Als Vorwand. „Weißt du noch“, habe ich über ein Jahr später zu dir gesagt, als ich die Beine der Jeans gerade abschnitt, „Weißt du noch, der Morgen auf der Landebahn? Da habe ich diese Hose getragen.“ Natürlich wusstest du das noch, und als die Schere den Stoff durchschnitt sahen wir beide fast ein bisschen Wehmütig daran herunter.

„Lass mal Spaghetti Bolognese kochen heute.“

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Viele Kleidungsstücke verbidet man mit einer Geschichte. Man trug sie am ersten Uni-Tag, auf der besten Party ever oder so wie ich bei einem ganz besonderen Kennenlernen. Levi’s hat dazu aufgerufen, unsere ganz eigene Levi’s-Geschichte zu erzählen. Eine hochwertige Jeans hat man für gewöhnlich ein paar Jahre länger, die aus meiner Geschichte existiert zwar leider nicht mehr in meinem Kleiderschrank, dafür aber in einem Anderen ;) Gestern fuhr ich dann in meiner neuen Levi’s gemeinsam mit Tanja mal wieder raus zu meinem Lieblingsplatz, der Landebahn zwischen Neubiberg und Unterhaching. Und wer weiß – vielleicht habe ich irgendwann auch zu dieser Jeans eine schöne Geschichte zu erzählen.

Warum ich euch das erzähle? Weil es (natürlich) mal wieder etwas zu gewinnen gibt –
und zwar 100€-Levis-Gutscheine oder eines von 25 Costumizing Kits

Lade dein Foto mit deiner Levi’s Jeans auf Instagram hoch und erzähle kurz in 2-3 Sätzen deine Geschichte dazu. Jeder Blogger, der bei der Aktion mitmacht darf zwei Gewinner kühren, deshalb: Taggt das Foto mit #LiveInLevis, #LevisMoments und verlinkt mich mit @the3rdvoice (damit man zuordnen kann, zu welchem Blogger ihr „gehört“ :) ) Euro Fotos werden dann außerdem in der Photostory auf Glam zusammengetragen!
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