• I am enough


    Früher bin ich nicht gern rausgegangen, wenn es windig war, weil es meine Haare zerzaust hat und ich mich durchgehen unwohl fühlte. Ich wollte schön aussehen, nicht zerzaust. Heute liebe ich den Wind, ich habe immer das Gefühl, er würde mir etwas Neues mitbringen. Etwas verändern. Und wenn ich dann im Park stehe und von weitem schon höre, wie die nächste Briese durch die Bäume angezischt kommt, dann freue ich mich auf den Moment, wenn es mich trifft. Dann bleib ich stehen, mach‘ die Augen zu und lass mich kurz mitwehen. Und meine Haare sind mir egal.