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Thoughts

  • Podcast: Zurückfühlen und sich der eigenen Entwicklung bewusst werden

    Mai 14, 2017

    Inspiriert zu diesem Podcast hat mich ein ungewollter Spaziergang diese Woche, als ich an meiner alten Schule vorbeilief und mich kurzerhand dazu entschloss, reinzulaufen. Wie ich mich an bestimmte Situationen aus meiner FOS-Zeit erinnerte und wie mir diese Erinnerungen halfen, zu erkennen, wie krass ich mich in den letzten Jahren entwickelt habe – hört selbst! Vielleicht bin ich ja heute deine Stimme im Ohr, wenn du am Frühstückstisch sitzt, Socken sortierst oder im Park die Sonne genießt. Ganz egal – ich freue mich über jeden Zuhörer.

  • Vielleicht ist es älter, als ich selbst

    Apr 16, 2017

    Die Lösung klingt so einfach. Ich muss doch einfach nur ich selbst sein, denn ich bin genug. Und doch frage ich mich, wie ich das umsetzen soll. Wie ich etwas abschalten soll, wenn ich nichtmal herausfinden kann, wo es herkommt. Wo es entstanden ist. Und das macht mich verrückt. Wo soll ich ansetzen, um all das aufzulösen? Wie soll ich herausfinden, wieso ich bin, wie ich bin?
    Manchmal glaube ich, dass all das vielleicht noch viel weiter zurück geht, als ich vielleicht vermute. Dass irgendwo Verletzungen auf mir lasten, die gar nicht meine sind. Vielleicht ist es älter, als ich selbst.

  • I am enough

    Mrz 12, 2017

    Früher bin ich nicht gern rausgegangen, wenn es windig war, weil es meine Haare zerzaust hat und ich mich durchgehen unwohl fühlte. Ich wollte schön aussehen, nicht zerzaust. Heute liebe ich den Wind, ich habe immer das Gefühl, er würde mir etwas Neues mitbringen. Etwas verändern. Und wenn ich dann im Park stehe und von weitem schon höre, wie die nächste Briese durch die Bäume angezischt kommt, dann freue ich mich auf den Moment, wenn es mich trifft. Dann bleib ich stehen, mach‘ die Augen zu und lass mich kurz mitwehen. Und meine Haare sind mir egal.

  • Back to femininity

    Feb 27, 2017

    Heute fühlt es sich so an, als hätte ich elf Jahre lang einen riesigen Teil meiner Weiblichkeit abgelehnt. Und als mir das klar wurde empfand ich fast so etwas wie Reue. Mein Körper tat mir leid. Elf Jahre lang hatte ich nie gefühlt, wie sich ein echter Zyklus auf mich auswirkt. Ich hatte auf einmal einen unfassbaren Willen, alles nachzuholen, was ich die letzten Jahre verpasst hatte: Also setzte ich die Pille ab und frischte mein Wissen über den weiblichen Zyklus auf.

  • 5 Dinge, die du tun kannst, um deinen Tag zu retten

    Feb 26, 2017

    Niemand wird jemals so hart mit dir ins Gericht gehen wie du selbst. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich in Gedanken (oder manchmal sogar laut) Dinge zu mir sage, die ich niemals zu einem anderen Menschen sagen würde. Weil sie einfach viel zu gemein sind. „Mann, siehst du scheisse aus.“ – „Du hast schon wieder nichts hinbekommen heute.“ – „Leg‘ dich am besten gleich wieder hin, der Tag ist sowieso schon gelaufen.“ Ich habe gelernt, mir in solchen Situationen eine gute Freundin vorzustellen.

  • Herz über Kopf

    Feb 12, 2017

    Die Antwort ist simpel und doch so kompliziert: Man muss es nur wirklich wollen. Es muss etwas sein, was ganz tief aus dem Herzen herauskommt, so tief, dass es eigentlich schon über dem Denken, über dem Kopf schwebt: Irgendwo an einem Ort, den das Gehirn nicht mehr erklären kann. Diesen Ort kennt jeder von euch – dort entsteht Liebe, dort entsteht Berufung, dort entsteht Glück und tiefe Zufriedenheit. Dort entsteht all das, was die Menschheit ständig versucht in Worte zu fassen und kläglich daran scheitert. Weil Worte doch im Kopf geformt werden. Wie sollen sie etwas erklären können, was nicht erklärbar ist?

  • 13 Semester

    Jan 29, 2017

    Es ist vorbei. Ich habe den letzten Vortrag gehalten, die letzte Arbeit abgegeben. Der Tumor in meinem Kopf namens „Studium“ ist besiegt, er kann mir gar nichts mehr. Ich habe ihn besiegt. Wie oft habe ich nicht mehr daran geglaubt? Wie oft lag ich heulend in meinem Bett und fragte mich, ob die letzten Jahre Studium nun umsonst gewesen seien? Wie oft habe ich diese Welt und diesen verdammten „ohne Bachelor bist du nichts“-Gedanken verflucht und verflucht und verflucht. Ich weiß es nicht mehr. Ich konnte es irgendwann nicht mehr zählen.

  • Wellenreiten

    Jan 22, 2017

    Und sobald ich wieder klarkomme, renne ich doch wieder ins nächste Messer. Weil ich nicht in der Lage bin mein Herz zu verschließen, und eigentlich finde ich das ganz gut. Aber sein Herz zu öffnen, alles reinzulassen, was auch nur in die nähe kommt, bedeutet eben, auch den Schmerz doppelt und dreifach zu fühlen.