Festival: Utopia Island

Festival: Utopia Island

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Herrlicher Jeans & h&m Men Shirt

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„Warte kurz, ich muss mir schnell die Haare richten..“
– „Ja, richt dir mal deine Haare“, sagt Clemens und wartet geduldig bis ich mir wieder ein bisschen Volumen an den Ansatz gerubbelt habe. So. Ich drücke noch drei mal auf den Bildschirm, bedanke mich und laufe schnell zurück zu Tanja, die ein bisschen beleidigt ist, weil ich nun ganz allein ein Fan-Foto geknipst habe. „Ich geh‘ da jetzt aber nicht nochmal hin“, sage ich, mir war das eben gerade schon viel zu peinlich. Der arme Typ, wie nervig sowas sein muss. Trotz Haargewuschel sieht das Bild eigentlich scheisse aus, ich bin aber trotzdem irgendwie froh um meinen Fangirl-Moment. Clemens sieht auf dem Foto aus wie einer, mit dem ich früher mal in die Klasse gegangen bin, ein netter Junge eben, mit ziemlich wilder Frisur und Star-Allüren wie mein Hausmeister. Nämlich gar keinen.
Ein paar Stunden vorher war Milky Chance für mich noch relativ unbekannt, ich geb’s zu. Klar, Stolen Dance und so, schöner Song, aber mehr habe ich mich mit den Jungs nie beschäftigt – bis jetzt. Das Konzert war wirklich großartig und die beiden sind wahre Sympathiebomben.

Tanja und ich laufen noch ein bisschen auf dem Gelände rum, essen Kässpatzen, knipsen wie wild durch die Gegend und nutzen ein bisschen die free Drinks im Backstage-Bereich aus, bevor es weiter geht zu Tanzmann und Kölsch.
Ein paar Stunden später, irgendwann um 2 Uhr Morgens, ruft mir Magdalena auf der Tanzfläche ins Ohr: „Da haben die sich wirklich die richtigen Blogger rausgesucht!“ – und ich muss lachen, sie hat vollkommen recht, immerhin stehen wir alle schon seit Stunden vor der Hauptbühne und tanzen uns die Bloggerseele aus dem Leib. Gute Partys sind für mich die, auf denen ich ausgiebig und viel getanzt habe. Eben bei den Acts, die es nicht erlauben, sich mal eben ein Getränk zu holen oder erschöpft hinzusetzen, weil man ja sonst den nächsten super-stampf-Moment verpassen könnte. Erst im Taxi nach Hause merke ich, dass meine Waden tatsächlich ein bisschen krampfen. Aber insgeheim freue ich mich schon auf den Tanzmuskelkater.

Für alle Fans der elektronischen Tanzmusik: Schön ist es auf dem UTOPIA – ein Klavier direkt am See, ein Sprungturm für Verrückte (wie Tanja) und ein tanzbarer Holzboden. Außerdem scheinen die Leute dort besonders ehrlich: Magdalena hat zum Schluss noch ihr Iphone 5s verloren und es tatsächlich am nächsten Tag von einem ehrlichen Finder zurückbekommen.

Und natürlich ein fettes „Danke“ an Herrlicher, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben!

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Irgendwann ist immer #selfietime

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„Angela, warte mal kurz, du musst gleich ein Foto machen, pass auf…“ – Tanjas Sixpack-Moment No. 1

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Nackter Typ 1, Sandra, Magdalena, Lina, Ich, Nackter Typ 2

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Tanjas Sixpack-Moment No. 2